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Hamburg-Billstedt: Mann stirbt nach Polizeieinsatz im Krankenhaus

Ein 33-Jähriger war in Billstedt völlig außer Kontrolle geraten. Nachdem die Polizei ihn festgenommen hatte, verstarb er zwei Tage später in einer Klinik.

Es geschah am frühen Sonntagnachmittag in der Edvard-Munch-Straße in Hamburg-Billstedt (Hamburg). Ein 33-jähriger Mann war dort völlig außer sich. Er randalierte im Treppenhaus des Hauses seiner Ex-Partnerin und drang immer wieder in ihre Wohnung ein. Die Frau war zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause. Nachbarn bemerkten den Lärm und riefen die Polizei.

Eigentlich waren die Beamten erst eine halbe Stunde zuvor an derselben Stelle gewesen. Damals war der Mann noch ruhig geblieben und war gegangen, als die Polizisten ihn dazu aufforderten. Doch beim zweiten Mal war er nicht mehr zu beherrschen. Er schrie lautstark, redete wirr und wirkte, als stünde er unter Drogeneinfluss.

Die Polizisten wollten dem Mann helfen und nahmen ihn fest. Dabei wehrte er sich heftig. Um ihn und die Beamten zu schützen, fesselten sie ihn an Händen und Füßen. Weil er ständig um sich spuckte, setzten sie ihm eine Spuckschutzhaube auf. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten eine kleine Menge einer Substanz bei ihm, die vermutlich Kokain war.

Ein Rettungswagen brachte den Mann schnell in ein Krankenhaus. Selbst während der Fahrt hörte er nicht auf, sich gegen die Beamten zu wehren. Kurz nach der Ankunft in der Klinik blieb sein Herz stehen. Die Polizisten und das Klinikpersonal versuchten sofort, ihn wiederzubeleben. Das gelang zunächst auch, doch am Dienstagnachmittag verstarb der Mann.

Die Staatsanwaltschaft und die Polizei haben nun ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Es wird genau geprüft, was zum Tod geführt hat. Vor allem steht die Frage im Raum, ob die Drogen in seinem Körper die Ursache waren. Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass die Polizisten sich falsch verhalten haben.

Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Hamburg – zur Originalmeldung

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