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Hambachsee: Bürger planen neues Tor zur Seelandschaft

Entwurf Inszenierungsanlagen Aussichtsterrasse Copyright und Urheber siehe Niederzier

Die Stadt Elsdorf und die NEULAND HAMBACH GmbH laden zu einem Workshop ein. Anwohner sollen mitbestimmen, wie der Bereich am künftigen See gestaltet wird.

Im Tagebau Hambach (Gemeinde Niederzier, Kreis Düren) steht ein großer Umbruch an. Ab dem Jahr 2030 soll Rheinwasser in die alte Mulde fließen. Damit verwandelt sich die Landschaft vom Bergbaugebiet in eine Seenlandschaft.

Ein wichtiger Punkt bei diesem Plan ist die sogenannte „porta sophia“. Das wird das Tor zur neuen Seelandschaft. Dort fließt das Wasser über Kaskaden in die Mulde. Rund um diesen Bereich will man einen Landschaftsraum schaffen, der voraussichtlich ab 2033 schrittweise für die Öffentlichkeit geöffnet wird. Es sollen Wege, Aussichtspunkte und Infos für Besucher entstehen.

Wie genau dieser Ort aussehen soll, wird nun mit den Bürgern besprochen. Am Montag, den 9. März 2026, findet dazu ein Workshop im Bürgerhaus Neu-Etzweiler (Irisweg 101, 50189 Elsdorf) statt. Die Veranstaltung geht von 18 bis 21 Uhr.

Die Teilnehmer schauen sich einen ersten Entwurf an und diskutieren darüber, wo die Wege verlaufen sollen und wo man sich aufhalten kann. Es geht darum, eine gute Mischung aus Information und Aktivität zu finden. Zudem wird besprochen, wie sich der Ort verändert, während der See über die Jahre langsam vollgefüllt wird.

Die Ideen aus dem Workshop sollen in die weiteren Planungen einfließen. Die bauliche Umsetzung der Anlagen ist in einer ersten Phase bis 2029 vorgesehen. Parallel zum Workshop sind Fachleute von RWE vor Ort, um Fragen zur Entstehung des Sees und zur Entwicklung des Tagebaus zu beantworten.

Quelle: Niederzier – zur Originalmeldung

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