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Halle: Kinder werfen Gegenstände auf Güterzug

In Halle (Saale) haben Jugendliche Gegenstände auf die Gleise geworfen. Ein Güterzug passierte gerade den Tatort.

Es war Montagnachmittag, kurz nach 17 Uhr, als ein Güterzug in Richtung Eisenach durch den Stadtteil Ammendorf (Halle, Sachsen-Anhalt) fuhr. Der Lokführer bemerkte plötzlich mehrere Menschen auf der Fußgängerbrücke an der Hohen Straße. In diesem Moment wurde ein unbekannter Gegenstand direkt in das Fahrgleis des Zuges geworfen.

Der Fahrer reagierte sofort und meldete den Vorfall an die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn in Leipzig. Daraufhin wurde die Bahnstrecke gesperrt. Glücklicherweise blieb der Zug unbeschädigt und es kam nicht zu einem Unfall.

Beamte der Bundespolizei aus Halle fuhren schnell zum Tatort. Dort fanden sie sechs Jungen im Alter von 11 bis 14 Jahren. Die Polizei nahm Kontakt zu den Eltern der Jugendlichen auf.

Die Bundespolizeiinspektion Magdeburg hat nun ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Die Beamten betonen, dass solche Aktionen keine Spielerei sind. Ein Gegenstand auf den Gleisen kann schwere Sachschäden oder sogar tödliche Unfälle auslösen. Zudem warnen die Polizisten vor der Sogwirkung der Züge und abprallenden Steinen, die zu schweren Verletzungen führen können.

Ob und inwieweit sich die Jugendlichen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Magdeburg – zur Originalmeldung

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