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Halle: HWG senkt CO2-Ausstoß massiv

Die Hallesche Wohnungsgesellschaft hat ihre Bilanz für 2024 veröffentlicht. Das Unternehmen stößt deutlich weniger CO2 aus als noch vor über 30 Jahren.

Die Hallesche Wohnungsgesellschaft mbH (HWG) in Halle (Saale, Sachsen-Anhalt) hat ihre CO2-Bilanz für das Jahr 2024 vorgelegt. Die Zahlen zeigen einen deutlichen Erfolg: Im Vergleich zum Jahr 1990 hat das Unternehmen den CO2-Ausstoß um 71 Prozent gesenkt.

Insgesamt stieß die HWG im Bilanzjahr 2024 etwa 20.688 Tonnen CO2 aus. Damit wurde ein Wert genutzt, bei dem Witterungseinflüsse ausgeglichen wurden, um die Zahlen über die Jahre besser vergleichen zu können. Fast der gesamte Ausstoß – rund 98 Prozent – entsteht direkt in den Gebäuden durch die Heizung, das Warmwasser und den Hausstrom. Nur zwei Prozent entfallen auf den eigenen Betrieb der HWG, wie etwa den Fuhrpark.

Dieser Erfolg kommt nicht von allein. Die HWG hat viele Gebäude energetisch saniert und technische Verbesserungen eingebaut. Auch die Mieterinnen und Mieter haben mitgeholfen, indem sie ihren Verbrauch gesenkt haben. Im Vergleich zur Branche schneidet das Unternehmen gut ab: 89 Prozent der Wohnungen und Gewerbeflächen liegen in den Energieeffizienzklassen A+ bis D. Das ist mehr als der bundesweite Durchschnitt von 75,4 Prozent und liegt auch über dem Wert für Wohngebäude in den neuen Bundesländern (86,3 Prozent).

Geschäftsführerin Simone Danz betont, dass diese Investitionen wichtig für den Klimaschutz und für bezahlbare Mieten sind. Es gehe nicht immer darum, jedes Haus komplett zu dämmen oder jede Heizung sofort auszutauschen. Oft helfen schon Optimierungen an bestehenden Anlagen, um den Verbrauch spürbar zu senken. Die HWG prüft daher in jedem Fall einzeln, was technisch sinnvoll und für die Mieter finanziell tragbar ist.

Ein weiterer Schritt ist für das Jahr 2027 geplant. Dann will die HWG für den eigenen Stromverbrauch sowie für den Hausstrom in den Wohngebäuden auf Ökostrom umsteigen. Damit sollen jedes Jahr rund 800 Tonnen CO2 eingespart werden. In den nächsten Jahren will das Unternehmen weiterhin viel Geld in die energetische Sanierung stecken.

Quelle: Halle (Saale) – zur Originalmeldung

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