Halle: Grundschule Otfried Preußler nach Sanierung wieder offen
Am Freitag, den 21. August 2026, gab es in der Grundschule Otfried Preußler in Halle (Sachsen-Anhalt) ein großes Fest. Unter dem Motto „Wir sind wieder da!“ wurde die Schule offiziell wiedereröffnet. Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt kam zur Feier dazu und begrüßte die Kinder, Lehrer, Eltern und Gäste.
Die Sanierung war ein riesiges Projekt. Zwei Jahre lang konnten die mehr als 500 Schüler nicht in ihre eigenen Klassenzimmer. Stattdessen mussten sie in ein Ausweichquartier in der Rigaer Straße in der Südstadt ausweichen. Damit die Kinder dort ankommen, hatte die Stadt einen eigenen Beförderungsdienst organisiert.
Seit dem Start der Arbeiten im Sommer 2024 hat die Stadt knapp 14 Millionen Euro aus eigener Tasche bezahlt. Dabei wurde fast alles gemacht: Das Dach und die Fassade wurden energetisch saniert, die Haustechnik erneuert und im Keller gibt es jetzt ein Technikgeschoss. Außerdem wurde im Erdgeschoss eine neue Mensa gebaut, die gleichzeitig als Aula dient. Damit alle ins Gebäude kommen, wurde ein Aufzug eingebaut.
Auch draußen hat sich viel getan. Die Stadt hat die Freianlagen komplett neu gestaltet. Es gibt jetzt viele neue Möglichkeiten zum Spielen, Klettern und Bewegen sowie einen neuen Schulgarten.
Doch die Baustelle ist noch nicht ganz weg. Als Nächstes soll die Turnhalle weg und neu gebaut werden. Der Stadtrat hat dem Abbruch und dem Neubau bereits im Juni zugestimmt. Voraussichtlich im ersten Quartal 2027 geht es dort los. Die Stadt plant, dafür knapp sieben Millionen Euro auszugeben.
Die Sanierung ist Teil eines großen Programms namens „Bildung 2022“, das bis 2028 laufen soll. Insgesamt will die Stadt 60 Schulen und sieben Sporthallen auf Vordermann bringen. Wenn alles fertig ist, sollen rund 558 Millionen Euro in die Schulstandorte geflossen sein. Aktuell sind Projekte im Wert von etwa 204 Millionen Euro in Planung oder bereits im Bau.