Halle: Führung durch Ausstellung über Kunststoffmöbel
Wer wissen will, wie die typischen Kunststoffmöbel der DDR eigentlich entstanden sind, kann am Sonntag in das Stadtmuseum Halle (Sachsen-Anhalt) gehen. Um 15 Uhr startet dort eine Führung durch die Sonderausstellung „PURe VISIONEN. Zukunftsmöbel zwischen Ost und West“.
Die Führung leitet Axel Drieschner. Er ist Kurator am Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt und hat die Wanderausstellung bereits 2024 mitgeplant. Er erzählt den Besuchern, wie der Kunststoff Polyurethan (PUR) zwischen Ost und West wanderte. Dabei geht es vor allem darum, wer die bekannten Möbelstücke designt hat und wie sie in die DDR kamen. Außerdem wird erklärt, wie dort die weltweit größte Produktion für diesen Kunststoff aufgebaut wurde.
Die Veranstaltung findet in der Großen Märkerstraße 10 statt. Wer mitkommen möchte, zahlt für den Eintritt inklusive Führung sieben Euro. Ermäßigt kostet das Ganze fünf Euro.
Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Kunstgewerbemuseums der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und des Museums Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt. In Halle wird sie in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum gezeigt. Unterstützt wird das Projekt unter anderem von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt.