Halle: Diskussion über Heimat in der Jüdischen Gemeinde
Am Montag, den 17. August, wird es in Halle (Sachsen-Anhalt) ein Gespräch über ein Thema geben, das viele Menschen bewegt: die Heimat. Die Autorenvereinigung PEN Berlin ist im Rahmen einer größeren Reihe mit dem Titel „Ist das noch|schon mein Land?“ in der Stadt zu Gast. Insgesamt machen die Veranstalter im August an 16 verschiedenen Orten in Sachsen-Anhalt Station, von Bernburg bis Wittenberg.
Der Termin in Halle findet um 19 Uhr in der Jüdischen Gemeinde in der Großen Märkerstraße 13 statt. Der Abend soll kein steifes Programm werden, sondern ein offener Austausch. Das Publikum ist ausdrücklich eingeladen, mitzudiskutieren und eigene Ansichten einzubringen. Den Anfang macht der Stadtschreiber von Halle, Aron Boks. Er verzichtet auf eine klassische Begrüßung und eröffnet den Abend stattdessen mit einem Spoken-Word-Fragespiel, um das Eis zwischen der Bühne und den Gästen zu brechen.
Als Gäste kommen Dr. Daniel Fabian, der Landes- und Polizeirabbiner von Sachsen-Anhalt, sowie der Journalist und Autor Yassin Musharbash von der „Zeit“. Die Chefredakteurin vom Mitteldeutschen Rundfunk, Christin Bohmann, führt durch das Gespräch.
Im Mittelpunkt stehen Fragen dazu, was Heimat heute eigentlich bedeutet. Es geht darum, wie man sich sicher fühlt und wie sich das Zugehörigkeitsgefühl verändert, wenn die Angst vor dem gesellschaftlichen Wandel wächst. Da das Treffen in der Jüdischen Gemeinde stattfindet, wird auch darüber gesprochen, was ein jüdisches Heimatgefühl ausmacht.
Der Eintritt für die Veranstaltung ist kostenlos. Wer dabei sein möchte, muss sich jedoch vorab per E-Mail unter [email protected] anmelden.