Halle: Briefwahlunterlagen wurden doppelt verschickt
In Halle (Sachsen-Anhalt) gab es bei der Briefwahl ein Problem mit der Post. Ein externer Druckdienstleister hat einen technischen Fehler gemacht. Deshalb wurden 1.184 Briefwahlunterlagen doppelt gedruckt und verschickt. Die betroffenen Bürger haben die Papiere also zweimal erhalten.
Damit niemand zweimal wählen kann, hat die Stadt die doppelt versendeten Unterlagen für ungültig erklärt. Wer betroffen ist, bekommt jetzt sofort neue, gültige Unterlagen zugeschickt. In diesem neuen Paket liegt auch ein Schreiben vom Wahlleiter. Darin wird genau erklärt, was zu tun ist, damit die Stimme am Ende auch zählt.
Die alten, ungültigen Wahlscheine können die Bürger einfach selbst vernichten. Wer das nicht möchte, kann die Papiere auch bei den Bürgerservicestellen am Marktplatz 1 oder Am Stadion 6 abgeben. Ebenfalls möglich ist die Abgabe im Briefwahlbüro Am Reileck in der Reilstraße 132.
Nur der Wahlschein, der jetzt erneut zugeschickt wird, ist gültig. Die Stadt führt eine Liste mit den ungültigen Scheinen. Die Wahlvorstände prüfen diese Liste am Wahltag genau. So wird verhindert, dass jemand mit den falschen Papieren wählt.
Kreiswahlleiter Egbert Geier betonte, dass die Wahl dadurch nicht gefährdet sei. Die Landeswahlleiterin weiß bereits Bescheid. Die Stadt Halle ist nicht selbst schuld an dem Fehler, sondern der Dienstleister. Die Stadt hat nun einen schriftlichen Bericht vom Unternehmen gefordert und behält sich weitere Schritte vor. Die zusätzlichen Kosten für den neuen Versand soll der Dienstleister bezahlen. Die Deutsche Post konnte die falsche Zustellung leider nicht mehr stoppen.