Hagenow plant neue Regeln für den Willkommensplatz
Am 3. September 2026 traf sich der Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Handwerk, Gewerbe und Tourismus in Hagenow (Mecklenburg-Vorpommern) zu seiner 14. Sitzung. Im Mittelpunkt stand der Willkommensplatz. Die Stadt möchte sicherstellen, dass sich dort alle Gruppen weiterhin gut verstehen und die Nutzung des Platzes abgestimmt ist.
Um verschiedene Meinungen zu hören, waren Vertreter des Jugendbeirates, der evangelischen Kirchengemeinde und der Malteser dabei, die sich in der Stadt um Migranten kümmern. Katja Huenges, eine Sozialpädagogin der Kirchengemeinde, sagte in der Runde, dass der Platz ein Erfolg sei, weil so viele verschiedene Menschen ihn nutzen.
Damit es aber keinen Streit mit den Anwohnern gibt, wurden nun konkrete Schritte beschlossen. Auf dem Platz sollen einfache Bildersymbole, sogenannte Piktogramme, angebracht werden. Diese sollen die Menschen daran erinnern, nachts Ruhe zu halten und rücksichtsvoll miteinander umzugehen. Damit die Regeln auch eingehalten werden, wird das Ordnungsamt in Zukunft öfter vor Ort Präsenz zeigen.
Auch für die Jugendlichen soll es Lösungen geben. Der Jugendbeirat macht nun Vorschläge, wo Aufenthaltscontainer aufgestellt werden können. Dort sollen junge Leute einen Ort haben, an dem sie ungestört zusammenkommen können. Die Stadtverwaltung prüft derzeit, ob es für diese Container Geld aus dem LEADER-Förderprogramm gibt.
Neben dem Willkommensplatz ging es im Ausschuss auch um die Ansiedlung neuer Firmen. Die Stadt möchte den Kontakt zu den lokalen Betrieben verbessern. Deshalb lädt das Gremium die Unternehmer aus Hagenow zur nächsten Sitzung am 12. November 2026 in den Rathaussaal ein. Dort soll es bei einem kleinen Imbiss einen lockeren Austausch geben.
Quelle: Hagenow – zur Originalmeldung