Hagen-Wehringhausen: 73-Jährige flüchtete nach Spiegel-Crash
Es war Montagmittag in Hagen-Wehringhausen (Nordrhein-Westfalen). Eine 73-jährige Frau bog mit ihrem Ford vom Wilhelmsplatz in die Bismarckstraße ab. In diesem Moment kam ihr ein 57-jähriger Mann in einem VW entgegen. Dem Fahrer fiel auf, dass die Frau viel zu nah an seinem Auto vorbeifuhr.
Der Mann hielt die Frau mit Handzeichen an. Die beiden gerieten in eine Diskussion über den geringen Abstand. Kurz darauf fuhr die Frau wieder an, passierte dabei aber den VW nicht vorsichtig genug. Sie touchierte den Außenspiegel und den Radkasten des anderen Wagens.
Anstatt stehen zu bleiben und den Schaden zu klären, gab die Fahrerin Gas. Sie fuhr mit ihrem Auto schnell in Richtung der Bachstraße weg. Der betroffene Mann blieb nicht stumm. Er notierte sich das Kennzeichen der Frau und rief sofort die Polizei.
Die Beamten fuhren zur Adresse der 73-Jährigen. Dort fanden sie den Ford vor. An dem Wagen waren frische Schäden zu sehen. Als die Polizisten die Frau ansprachen, behauptete sie, dass sie gar nicht gemerkt habe, dass es einen Unfall gab.
Jetzt hat das Verkehrskommissariat die Ermittlungen wegen Unfallflucht übernommen. Ob und inwieweit sich die Fahrerin strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.