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Hagen: Sport- und Sprachcamps für Jugendliche

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Rund 40 junge Menschen aus verschiedenen Ländern haben gemeinsam Sport getrieben und Deutsch gelernt. Das Projekt soll dabei helfen, in Hagen schneller Anschluss zu finden.

In Hagen (Nordrhein-Westfalen) haben etwa 40 Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren an zwei besonderen Camps teilgenommen. Organisiert wurden die Sport- und Sprachcamps vom Kommunalen Integrationszentrum der Stadt und dem Stadtsportbund Hagen. Die Teilnehmer kommen aus verschiedenen Ländern, unter anderem aus Somalia, Syrien, Angola, der Ukraine und Marokko. Die meisten besuchen eine Internationale Förderklasse an einer Berufsschule in Hagen oder einen Sprachkurs am Rahel-Varnhagen-Kolleg.

Fünf Tage lang waren die Jugendlichen im Sport- und Erlebnisdorf Hinsbeck unterwegs. Dort stand nicht nur das Deutschlernen auf dem Plan, sondern vor allem Bewegung. Sie haben Klettern, Badminton, Baseball und Ultimate Frisbee ausprobiert. Ein besonderes Highlight war ein eigener Parcours im Stil von „Takeshi’s Castle“, den die Jugendlichen selbst entworfen haben. In Teams traten sie dann gegeneinander an, wobei es vor allem auf Teamgeist und gegenseitige Hilfe ankam.

Frank Gaca vom Stadtsportbund Hagen erklärte, dass die Jugendlichen so die Vielfalt des Sports kennenlernen konnten. Für einige geht es nun sogar noch weiter: Acht Teilnehmer haben Interesse an einer Übungsleiter-C-Lizenz gezeigt. Damit könnten sie später ehrenamtlich im Sport mithelfen.

Finanziert wurde das Projekt durch Gelder des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) sowie durch die Stadt Hagen. Ziel ist es, dass die Jugendlichen durch die gemeinsamen Erlebnisse leichter Kontakte knüpfen und sich in der Stadt einleben.

Wer Fragen zu dem Projekt hat, kann sich an Katrin Ollhoff vom Kommunalen Integrationszentrum unter der Telefonnummer 02331/207-5802 melden.

Quelle: Hagen – zur Originalmeldung

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