Hagen: Polizei trainiert Sicherheit mit Senioren
Am Mittwoch und Donnerstag, dem 5. und 6. August, gab es in Hagen (Nordrhein-Westfalen) eine besondere Aktion. Die Polizei wollte den Bewohnern aus zwei Seniorenheimen helfen, sich sicherer im Straßenverkehr zu bewegen. Die Teilnehmer kamen aus den Heimen in der Eilper Straße und auf der Feithstraße.
Die Experten für Verkehrssicherheit der Polizei ließen die Senioren einen Parcours testen. Dabei ging es vor allem darum, wie man verschiedene Untergründe bewältigt. Die Beamten zeigten, wie man sicher über eine Bordsteinkante kommt und wie man die Bremse oder die Kipphilfe eines Rollators richtig einsetzt. Auch wer ohne Hilfsmittel unterwegs war, konnte mitmachen und üben, wie man die Schritte am besten setzt.
Ein wichtiger Teil des Trainings war das Überqueren von Straßen. Die Polizei erklärte, dass Ampeln und Zebrastreifen die sichersten Punkte sind. Die Senioren lernten zudem einen wichtigen Tipp für Notfälle: Wenn die Ampel auf Rot springt, während man noch auf der Straße ist, sollte man nicht stehen bleiben oder zurücklaufen. Stattdessen ist es besser, ruhig und besonnen weiterzugehen, bis man die andere Seite erreicht hat.
Zum Schluss ging es darum, wie man bei Dunkelheit für andere Autofahrer sichtbar bleibt. Die Polizisten erklärten, warum reflektierende Kleidung, Warnwesten oder Taschen so wichtig sind. Damit die Senioren direkt etwas für ihre Sicherheit hatten, schenkte die Polizei ihnen reflektierende Schnapparmbänder und Leuchtstreifen, die man einfach an den Rollatoren ankleben kann.
Die Aktion wurde von der Polizei als voller Erfolg gewertet. Weitere Informationen zu ähnlichen Projekten liegen bislang nicht vor.