Hagen: Lkw mit 22 Tonnen loser Ladung gestoppt
Die Polizei in Hagen (Nordrhein-Westfalen) hat am Freitag eine Kontrolle für Lkw durchgeführt. Dabei fiel den Beamten ein Lastwagen auf, der eine gefährliche Ladung geladen hatte. Der Fahrer war gerade erst losgefahren. Er war erst rund 1,5 Kilometer weit gekommen, als die Polizisten ihn anhielten.
Beim Überprüfen des Lkw machten die Beamten eine riskante Entdeckung: Die Ladung wog insgesamt etwa 22 Tonnen. Diese war so schlecht gesichert, dass sie jeden Moment hätte verrutschen oder herunterfallen können. Das war eine große Gefahr für alle anderen Autofahrer auf der Straße.
Deshalb durfte der Lkw nicht weiterfahren. Die Polizei begleitete den Fahrer zurück zum Ort, an dem er beladen hatte. Dort musste die Ladung erst ordentlich befestigt werden, bevor die Fahrt überhaupt weitergehen durfte.
Das Ganze wurde teuer. Gegen den ausländischen Fahrer und die Person, die die Ladung verladen hatte, wurde Anzeige erstattet. Der Fahrer musste direkt 85 Euro Sicherheitsleistung bezahlen. Für den Verantwortlichen beim Verladen wird es noch teurer: Er muss mit einer Strafe von 280 Euro rechnen und bekommt einen Punkt in Flensburg.
An diesem Freitag gab es aber noch weitere Verstöße. Fünf weitere Lkw-Fahrer bekamen Anzeigen und Punkte wegen schlechter Ladungssicherung. Außerdem mussten drei Autofahrer Verwarngelder zahlen, weil auch in ihren Pkw die Ladung nicht fest genug verzurrt war.
Die Ermittlungen dauern an.