Hagen: Frau mit zu schnellem E-Scooter gestoppt
Es war Montagmittag, kurz vor eins, als ein Motorradpolizist in Hagen (Nordrhein-Westfalen) in der Elberfelder Straße auf einen E-Scooter aufmerksam wurde. Dem Beamten fiel sofort auf, dass an dem Fahrzeug die vorgeschriebene Versicherungsplakette fehlte. Gegen 12.40 Uhr hielt er die 25-jährige Fahrerin an und fragte sie nach dem fehlenden Versicherungsschutz.
Die junge Frau aus Hagen gab an, dass sie gar nicht gewusst habe, dass man für den Roller eine Versicherung braucht. Doch das Problem war noch größer: Bei der Überprüfung der technischen Daten stellte der Polizist fest, dass der E-Scooter ab Werk zu schnell fährt. Damit entspricht das Fahrzeug nicht den deutschen Gesetzen und darf im öffentlichen Straßenverkehr überhaupt nicht genutzt werden. Weil der Scooter nicht zugelassen ist, kann man für ihn auch gar keine Versicherung abschließen.
Der Polizist ließ die Frau nicht weiterfahren und untersagte ihr die Weiterfahrt mit dem Gerät. Zudem leitete er ein Strafverfahren gegen die Fahrerin ein.
Ob und inwieweit sich die Frau strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen dauern an.