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Gütersloh öffnet am 13. September seine Denkmäler

Copyright und Urheber siehe Gütersloh

An 18 Stationen in der Stadt und den Ortsteilen können Besucher historische Gebäude und besondere Orte entdecken. Der Eintritt ist kostenlos.

Am Sonntag, den 13. September, findet in Gütersloh (Nordrhein-Westfalen) der Tag des offenen Denkmals statt. Unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmäler & Infrastruktur – Historische Bauten, die uns bewegen und verbinden“ öffnen 18 Orte ihre Türen. Viele davon sind im restlichen Jahr gar nicht oder nur selten für die Öffentlichkeit zugänglich. Es gibt eine Mischung aus Kirchen, Fachwerkhäusern, alten Fabriken und ehemaligen Gaststätten.

Einige Highlights stehen auf dem Programm: An der Dampfkleinbahn Mühlenstroth können Kinder und Erwachsene sehen, wie Güter verladen und Wagen rangiert werden. Am Alten Kirchplatz zeigt man im Keller eines Fachwerkhauses archäologische Funde aus dem 11. und 12. Jahrhundert. Diese sind die ältesten gesicherten Bauspuren der Stadt. Stadtführerin Brunhilde Kohls führt dort um 11 und 12 Uhr durch die Fundstätte. Treffpunkt ist direkt vor dem Gebäude.

Auch im Ortsteil Isselhorst gibt es viel zu sehen. Das Feuerwehrmuseum und das große Elmendörfer Fass von 1898 sind geöffnet. In der Holtkämperei bieten Mitglieder des Dorf- und Heimatvereins von 11 bis 17 Uhr individuelle Führungen an.

Das Stadtmuseum an der Kökerstraße organisiert von 11 bis 18 Uhr einen Mini-Handwerkermarkt rund um das Gebäude. Um 15 Uhr gibt es eine Führung durch die Ausstellung „Heimat gestalten – Westfalen erzählen“. Direkt daneben steht ein 200 Jahre altes Fachwerkhaus, das früher als Museumscafé diente und heute die Bar „Il Museo“ beherbergt.

Besondere Rundgänge gibt es auf Friedhöfen. Das LWL-Klinikum bietet um 10 und 13 Uhr Führungen über den historischen Klinikfriedhof an, Treffpunkt ist die Kreuzkirche. Historiker Norbert Ellermann führt um 11 und 14 Uhr über den Neuen Jüdischen Friedhof. Hier ist der Treffpunkt der Gedenkstein vor dem Evangelisch Stiftischen Gymnasium. Männer müssen bei diesem Rundgang zwingend eine Kopfbedeckung tragen.

Zusätzlich gibt es drei Angebote von Gütersloh Marketing: Eine Tour zu Denkmälern (13 Uhr), ein Rundgang zu Kirchen und Religion (15 Uhr) sowie eine Radtour zu „Vergessenen Denkmälern“ (Start 13 Uhr). Für diese Touren ist eine Anmeldung per E-Mail an [email protected] nötig.

Wer genau wissen will, welche Orte teilnehmen, kann eine Broschüre bei Gütersloh Marketing oder an den Denkmälern selbst finden. Alle Infos stehen zudem unter www.denkmal.guetersloh.de.

Quelle: Gütersloh – zur Originalmeldung

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