Gütersloh: Keine Originaldokumente per Post einsenden
Wer Unterlagen an die Ausländer- oder Einbürgerungsbehörde in Gütersloh (Nordrhein-Westfalen) schicken muss, sollte vorsichtig sein. Die Stadt bittet darum, grundsätzlich nur Kopien der geforderten Papiere zu verschicken. In den letzten Wochen sind nämlich wieder öfter Originale per Post bei den Ämtern angekommen.
Das Problem ist der Ablauf in der Verwaltung: Die Mitarbeiter scannen die eingereichten Unterlagen ein, um sie digital weiterzubearbeiten. Einfache Kopien werden nach einer kurzen Zeit einfach vernichtet. Originale hingegen müssen die Beamten ganz anders behandeln. Sie müssen diese nach dem Scannen wieder an die Absender zurückschicken.
Das sorgt nicht nur für mehr Arbeit in der Behörde, sondern ist vor allem für die Bürger riskant. Sowohl beim Hinweg als auch beim Rückversand können wichtige Originaldokumente auf dem Postweg verloren gehen. In den Anschreiben der Stadt wird deshalb ausdrücklich darauf hingewiesen, nur Kopien zu senden.
Falls die Behörde ein Originaldokument unbedingt sehen muss, läuft das in der Regel anders ab. In solchen Ausnahmefällen werden die Betroffenen zu einem persönlichen Termin eingeladen. So kann das Dokument direkt vor Ort geprüft werden und muss nicht durch die Post geschickt werden.
Quelle: Gütersloh – zur Originalmeldung