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Grünberg modernisiert das Sirenennetz im Stadtgebiet

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In Grünberg werden neue Sirenen aufgestellt und die Technik auf digital umgestellt. Die Stadt will so sicherstellen, dass Warnungen im Ernstfall jeden erreichen.

In Grünberg (Hessen) haben die Arbeiten an den Sirenen begonnen. Die Stadt modernisiert das gesamte Warnnetz und stellt auf eine digitale Steuerung um. Das Ziel ist einfach: Wenn etwas passiert, sollen die Menschen schnell und zuverlässig gewarnt werden, egal wo sie sich gerade aufhalten.

Die Sirenen sind dabei nur ein Teil eines größeren Plans. Neben den akustischen Signalen setzt die Stadt auch auf Warn-Apps, Cell Broadcast sowie Radio und Fernsehen. Die Sirenen haben vor allem die Aufgabe, die Leute lautstark auf eine Gefahr aufmerksam zu machen, damit sie dann die anderen Informationskanäle prüfen.

Wo genau die neuen Geräte hinkommen, wurde vorher genau geplant. Experten haben dafür Gutachten erstellt. Dabei wurde geschaut, wie die Häuser stehen, wie das Gelände beschaffen ist und sogar, aus welcher Richtung der Wind meistens weht.

Insgesamt sind viele Standorte vorgesehen. In Grünberg selbst kommen neue Sirenen an die Londorfer Straße beim neuen Friedhof, an die Von-Bibra-Straße beim Kindergarten und an die Alte Weickartshainer Straße. Auch in den Ortsteilen wird aufgerüstet: In Beltershain an der Wolfskaute, in Lardenbach am Helgenstock, in Lehnheim an der Kernstraße und in Lumda an der Zur Hofstatt beim Spielplatz. Weitere Standorte sind die Falltorgasse in Queckborn gegenüber dem Friedhof, die Dienbergstraße beim Hochbehälter in Reinhardshain, der Hedwigsweg 7 in Stockhausen, der Sportplatz in Weickartshain sowie die Schadenbacher Straße in Weitershain.

Die neuen digitalen Anlagen können nicht nur die Feuerwehr alarmieren, sondern auch die offiziellen Warntöne für die gesamte Bevölkerung ausgeben. Die Stadt plant, alle Arbeiten bis Ende des Jahres abzuschließen.

Wer wissen möchte, was die verschiedenen Signale bedeuten oder wie man sich privat auf Krisen vorbereitet, findet Informationen beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter www.bbk.bund.de. Dort gibt es auch Details zur Warn-App NINA.

Quelle: Grünberg – zur Originalmeldung

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