Großrazzia gegen Betrüger in Hamburg und Umgebung
Am frühen Morgen des 23. Juli 2026 startete die Kriminalinspektion Pinneberg eine große Aktion. Ab 6 Uhr am Morgen zogen die Beamten gleichzeitig in Hamburg sowie in den Kreisen Pinneberg (Schleswig-Holstein) und Segeberg (Schleswig-Holstein) los. Insgesamt zwölf Gebäude wurden durchsucht.
Im Zentrum der Ermittlungen stehen sieben Männer im Alter zwischen 30 und 48 Jahren. Sie haben die deutsche, libanesische oder türkische Staatsangehörigkeit. Weil die Polizei eine gefährliche Lage nicht ausschließen konnte, waren bei den Razzien auch Männer vom SEK und weitere Spezialisten dabei.
Die Beamten suchten die Wohnungen und Geschäftsräume nach Beweisen für Betrug absuchen. Sie fanden eine Menge Datenträger und wichtige Geschäftsunterlagen. Außerdem nahmen die Polizisten verschiedene Wertgegenstände und Vermögenswerte mit. Besonders überraschend war der Fund von fünf scharfen Schusswaffen, die sofort beschlagnahmt wurden.
Die Staatsanwaltschaft Itzehoe hatte die Durchsuchungen zuvor angeordnet. Jetzt müssen die Ermittler die gesicherten Daten und Dokumente erst einmal auswerten. Warum genau die Männer beschuldigt werden und wo genau die Durchsuchungen stattfanden, darf die Polizei aus Gründen der laufenden Ermittlungen noch nicht sagen.
Ob und inwieweit sich die sieben Beschuldigten strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.