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Großkontrolle am Stuttgarter Flughafen bringt viele Verstöße

Zoll und Polizei haben über drei Nächte hinweg Fernbusse am Flughafen Stuttgart kontrolliert. Dabei flogen zahlreiche Drogendelikte und Steuerbetrug auf.

Vom 23. bis zum 25. Juli 2026 war es am Busterminal des Stuttgarter Flughafens (Baden-Württemberg) in den Nachtstunden unruhig. Beamte vom Hauptzollamt Stuttgart und vom Polizeipräsidium Reutlingen hatten sich dort zusammengetan. Ihr Ziel waren die Fernbusse, die über die Grenze fahren. Sie wollten prüfen, wer welche Waren oder Menschen transportiert.

Der Einsatz war groß geplant. In jeder der drei Nächte waren 19 Zollmitarbeiter im Einsatz. Die Polizei schickte je nach Abend zwischen 7 und 17 Beamte zum Terminal. Damit die Beamten auch Dinge finden, die man nicht sofort sieht, waren bis zu drei Diensthunde des Zolls gleichzeitig mit dabei.

Die Bilanz der Kontrollen ist hoch. Insgesamt leitete die Polizei 13 Ermittlungsverfahren ein. Dabei ging es vor allem um Drogen: Es gab zwei Verstöße gegen das Konsumcannabisgesetz, einen gegen das Medizinal-Cannabisgesetz und einen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Außerdem fanden die Beamten Dinge, die gegen das Anti-Doping-Gesetz und das Arzneimittelgesetz verstoßen. Sechs Menschen hatten zudem gegen das Aufenthaltsgesetz verstoßen. Ein weiterer Fall betraf Steuerhinterziehung, weil jemand unversteuerte Tabakwaren dabei hatte.

Neben den Straftaten gab es noch 53 Ordnungswidrigkeiten. Die meisten davon, insgesamt 51 Fälle, betrafen das Straßenverkehrsrecht. Zwei Menschen hatten zudem Barmittel dabei, die jeweils über 10.000 Euro betrugen und nicht angemeldet waren. Die Beamten prüften außerdem mehrere Menschen im Rahmen von Aufenthaltsermittlungen und bearbeiteten eine Meldung über ein Auto, für das keine Steuern gezahlt wurden.

Der gemeinsame Einsatz ist Teil der Sicherheitskooperation Baden-Württemberg. Diese Zusammenarbeit zwischen Zoll, Bundespolizei und Landespolizei gibt es schon seit fast 24 Jahren. Dabei geht es vor allem darum, Rauschgift, Menschenhandel und Gewalt im öffentlichen Raum zu bekämpfen.

Die Ermittlungen zu den verschiedenen Verstößen dauern an.

Quelle: Hauptzollamt Stuttgart – zur Originalmeldung

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