Großenaspe: Vier Fässer mit Orangenöl auf Feldweg gefunden
Am Dienstagnachmittag, den 4. August 2026, passierte es in der Straße Dorotheental (Gemeinde Großenaspe, Kreis Segeberg, Schleswig-Holstein). Ein Zeuge bemerkte dort auf einem Feldweg zwischen Hardebek und Großenaspe mehrere Fässer, die jemand einfach in der Gegend abgestellt hatte. Er informierte daraufhin die Polizei und die Feuerwehr.
Als die Einsatzleute am Ort ankamen, fanden sie insgesamt vier Fässer vor. Jedes der Gefäße fasste 200 Liter. Drei der Tonnen waren orangefarben, eine war blau. Da die Fässer fest verschlossen waren und nichts auslief, bestand keine sofortige Gefahr für die Umwelt. Deshalb wurden die Behälter erst am nächsten Tag von einem Entsorgungsbetrieb abgeholt und weggeschafft.
Nachdem die Experten den Inhalt der Fässer überprüft hatten, kam eine überraschende Erkenntnis ans Licht: In den Tonnen befand sich hochkonzentriertes Orangenöl. Trotz des harmlos klingenden Inhalts ist das illegale Abladen von Abfällen in der Natur eine Straftat.
Jetzt hat der Umweltschutztrupp des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Bad Segeberg die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten wollen wissen, woher das Öl stammt und wer die Fässer dort platziert hat. Sie suchen nach Menschen, die am 4. August oder schon in der Zeit davor verdächtige Menschen oder Fahrzeuge in der Gegend gesehen haben. Vielleicht hat jemand ein Auto bemerkt, das die schweren Tonnen transportiert hat.
Wer Hinweise zum Geschehen oder zur Herkunft der Fässer hat, kann sich unter der Telefonnummer 04551-8843440 an die Polizei wenden. Die Ermittlungen dauern an.