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Großeinsatz in Schramberg: Waldbrand bedroht Wohngebiet

Copyright und Urheber siehe Schramberg

Hunderte Einsatzkräfte kämpfen seit Sonntag gegen ein Feuer im Wald. Wegen des Wasserbedarfs muss das örtliche Freibad geschlossen bleiben.

Es begann am Sonntag, den 16. August, gegen 17:37 Uhr. Die Feuerwehr in Schramberg (Landkreis Rottweil) wurde zu einem kleinen Brand in der Vegetation gerufen. Doch schon auf dem Weg zum Einsatz merkten die Verantwortlichen, dass die Lage ernst ist. Wegen der Stelle, an der es brannte, und der Größe des Feuers wurden sofort viele weitere Helfer angefordert.

Kurz darauf kamen Löschzüge aus den Nachbargemeinden und anderen Landkreisen hinzu. Auch das THW unterstützte die Arbeiten, während das DRK für die Verpflegung der Helfer sorgte. Die Polizei half mit einem Hubschrauber, der das Gelände aus der Luft absuchte.

Bis Montagmorgen um 8 Uhr steigerte sich der Einsatz massiv. Etwa 80 Fahrzeuge waren im Einsatz, darunter spezielle Tanklöschfahrzeuge für den Waldbrand. Insgesamt waren rund 400 Einsatzkräfte im Dienst, da die Teams über die Nacht hinweg ausgetauscht wurden. Auch viele Landwirte halfen mit ihren Güllefässern aus.

Die Wasserversorgung war eine große Herausforderung. Die Retter bauten lange Schlauchleitungen und fuhren mit Tankwagen im Pendelverkehr. Später pumpten sie zusätzlich Wasser aus dem Fluss Schiltach.

Die Feuerwehr griff das Feuer von drei Seiten an. So gelang es, zu verhindern, dass die Flammen auf ein angrenzendes Wohngebiet überspringen. Besonders schwierig ist die Lage in einem steilen Gelände. Dort gibt es zwei größere Brandstellen, an die man nur schwer herankommt. Zudem gibt es an den Seiten noch viele Glutnester.

Das Feuer hat auch Auswirkungen auf die Freizeitgestaltung in der Stadt. Das Freibad „badschnass“ in Tennenbronn dient der Feuerwehr als Wasserreservoir. Da viel Wasser aus dem Becken entnommen wurde, ist der Stand zu niedrig. Deshalb bleibt das Bad heute und morgen geschlossen. Auch der „Ab-ins-Bad-Bus“ fährt in dieser Zeit nicht. Die Stadtwerke informieren, sobald das Becken wieder voll ist und das Bad öffnen kann.

Wie lange die Löscharbeiten noch dauern werden, ist momentan nicht absehbar.

Quelle: Schramberg – zur Originalmeldung

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