Große Radarjagd im Märkischen Kreis
Die Beamten der Polizei starteten ihren Tag sehr früh in Balve-Garbeck (Märkischer Kreis, Nordrhein-Westfalen). Von 05:20 Uhr bis 07:30 Uhr kontrollierten sie auf der Langenholthauser Straße insgesamt 100 Fahrzeuge. Zwölf Fahrer waren zu schnell, vier von ihnen bekamen eine Anzeige. Ein Autofahrer aus dem Märkischen Kreis raste außerhalb der Ortschaft mit 93 km/h über die erlaubten 70 km/h.
Kurz darauf zogen die Polizisten weiter nach Balve-Volkringhausen. Auf der Mendener Straße passierten zwischen 07:45 Uhr und 10:15 Uhr satte 650 Autos die Radarfalle. Hier gab es 15 Verwarngelder und eine Anzeige. Besonders auffällig war ein Wagen mit Unnaer Kennzeichen, der innerorts mit 75 km/h unterwegs war, obwohl nur 50 km/h erlaubt sind.
Am späten Vormittag, von 10:20 Uhr bis 11:40 Uhr, kontrollierte die Polizei die B515 im Hönnetal. Hier waren die Fahrer deutlich vorsichtiger. Bei 170 Messungen gab es nur zwei Verwarngelder. Der schnellste Fahrer aus dem Märkischen Kreis war innerorts mit 63 km/h unterwegs, erlaubt waren 50 km/h.
In Meinerzhagen-Valbert auf der L 707 (Ebbestraße) setzten die Beamten von 08:04 Uhr bis 15:45 Uhr ein spezielles ESO-Messgerät ein. Die Bilanz war hoch: Von 960 Fahrzeugen waren 85 zu schnell. Das Ergebnis waren 65 Verwarngelder, 20 Anzeigen und ein Fahrverbot. Ein Motorradfahrer mit Klever Kennzeichen fuhr außerhalb der Ortschaft mit 107 km/h durch eine 60er-Zone.
Ein weiterer Schwerpunkt lag in Lüdenscheid. Auf der Lennestraße erfasste das Radar zwischen 11:35 Uhr und 15:20 Uhr insgesamt 1685 Fahrzeuge. 60 Fahrer müssen nun ein Verwarngeld zahlen, fünf Anzeigen wurden geschrieben. Zwei Menschen müssen mit einem Fahrverbot rechnen. Ein Auto aus Bochum raste innerorts mit 88 km/h durch die 50er-Zone.
Zum Abschluss bauten die Beamten von 15:40 Uhr bis 16:50 Uhr eine letzte Messstelle an der Winkhauser Straße auf. Von 323 Fahrzeugen bekamen fünf Fahrer ein Verwarngeld. Ein Autofahrer aus dem Märkischen Kreis war hier innerorts mit 46 km/h unterwegs, obwohl nur 30 km/h erlaubt waren.
Die Polizei betont, dass zu schnelles Fahren oft zu schweren Unfällen führt. Deshalb will sie auch in Zukunft immer wieder unangekündigte Kontrollen durchführen.
Quelle: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis – zur Originalmeldung