Große Baustelle auf der A 3 bei Passau
Auf der A 3 gibt es ab Montag, dem 3. August 2026, eine große Baustelle. Auf einem etwa 14 Kilometer langen Stück zwischen der Anschlussstelle Passau-Nord und dem Kreuz Pocking wird der Asphalt erneuert. Die Arbeiter tauschen die oberen Schichten der Fahrbahn aus und sanieren auch die Brücken. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Oktober 2026. Die Autobahn bleibt zwar in beiden Richtungen offen, aber es wird eng.
In den ersten zwei Wochen, vom 3. bis zum 13. August, wird nur nachts gearbeitet. Von 20 Uhr bis 6 Uhr morgens ist jeweils ein Fahrstreifen gesperrt. Tagsüber läuft der Verkehr normal. Doch in einer Nacht gibt es eine Besonderheit: Vom 6. auf den 7. August ist die Anschlussstelle Passau-Mitte in Richtung Linz komplett zu. Wer dort auffahren oder abfahren will, muss über die Anschlussstelle Passau-Süd ausweichen. Die Schilder vor Ort zeigen den Weg.
Ab dem 17. August wird es für Pendler stressiger. In Richtung Linz wird dann für etwa drei Wochen von Montag bis Donnerstag rund um die Uhr gearbeitet. In Abschnitten von drei Kilometern gibt es daher auch tagsüber nur eine Fahrspur. In Richtung Nürnberg wird in dieser Zeit nur nachts von 20 bis 6 Uhr gearbeitet.
Im September und Oktober wird es zudem an der Anschlussstelle Passau-Süd eng. Diese wird in beiden Richtungen für jeweils eine Nacht und an einigen Wochenenden gesperrt. In dieser Zeit können Fahrer die Anschlussstelle Passau-Mitte nutzen. Die genauen Termine stehen noch nicht fest.
Parallel dazu gibt es Probleme auf dem Abschnitt zwischen Aicha vorm Wald und Passau-Nord. Dort wird ab dem 8. August für etwa zwei Wochen die Verkehrsführung umgebaut. Da eine Hitzewelle die Arbeiten verzögert hat, verschiebt sich dieser Termin. Während des Umbaus kann es tagsüber und nachts zu Sperrungen kommen. Besonders im Berufsverkehr müssen die Autofahrer mit deutlich längeren Fahrzeiten rechnen. Wenn die Ein- und Ausfahrten bei Aicha vorm Wald kurzzeitig zu sind, müssen die Fahrer entsprechend reagieren.
Die Autobahn GmbH rät dazu, mehr Zeit einzuplanen oder die betroffenen Abschnitte ganz zu meiden, wenn es nicht unbedingt sein muss. Die gesamte Sanierung kostet rund 10 Millionen Euro und soll die Sicherheit auf der wichtigen Strecke nach Österreich erhöhen.
Ob die Termine genau eingehalten werden können, hängt vom Wetter ab. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.