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Großbrand in Kleve: Heuballen und Baustoffe brannten

In der Nacht zum Sonntag kam es in Kleve zu einem gefährlichen Feuer. Was als kleiner Brand begann, entwickelte sich schnell zu einem Großalarm.

Gegen 0:13 Uhr ging bei der Feuerwehr in Kleve (Kreis Kleve, Nordrhein-Westfalen) der erste Alarm ein. In der Flutstraße brannten offenbar zwei Heuballen. Doch als die ersten Feuerwehrleute vor Ort ankamen, sahen sie, dass die Lage viel schlimmer war. Direkt daneben bei einem Baustoffhandel standen bereits Materialien in Flammen.

Das Feuer breitete sich rasend schnell aus, weil die Baustoffe extrem gut brannten. Die Einsatzleiter mussten sofort die Alarmstufe erhöhen. Deshalb rückten zusätzlich die Löschzüge aus Kellen und Rindern aus, um zu helfen.

Die Feuerwehr griff von mehreren Seiten an und setzte viele Wasserrohre ein. So konnten sie verhindern, dass die Flammen noch weiter umsprangen. Das Löschen war jedoch eine harte Arbeit. Die Baustoffe mussten mühsam auseinandergezogen werden, damit die Retter auch die tief liegenden Glutnester erreichen und ablöschen konnten.

Um einen besseren Überblick zu bekommen, kam eine Drohne aus Reichswalde zum Einsatz. Die Luftbilder halfen der Einsatzleitung dabei, die Ausbreitung des Feuers genau zu sehen und die Strategie anzupassen. Unterstützt wurde die Koordination zudem durch den Einsatzleitwagen aus Wardhausen-Brienen.

Während die Männer noch mit dem Hauptbrand kämpften, bemerkten sie ein weiteres Feuer in der Nähe. Entlang des Radschnellweges brannte es ebenfalls. Die Feuerwehr konnte diesen zweiten Brand schnell löschen, bevor die umliegende Natur in Flammen aufging.

Insgesamt waren 66 Einsatzkräfte im Dienst. Inklusive der Aufräumarbeiten dauerte der gesamte Einsatz etwa fünf Stunden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Quelle: Feuerwehr Kleve – zur Originalmeldung

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