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Großbrand in Kleve-Donsbrüggen: Haus nur knapp gerettet

Ein Flächenbrand am Papenfeldweg breitete sich am Mittwochnachmittag rasend schnell aus. 54 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen.

Am Mittwoch gegen 14:52 Uhr ging bei der Feuerwehr Kleve der Alarm ein. Im Ortsteil Donsbrüggen (Kreis Kleve, Nordrhein-Westfalen) brannte am Papenfeldweg eine große Fläche. Schon als die Feuerwehrleute zur Einsatzstelle fuhren, konnten sie eine dicke Rauchwolke am Himmel sehen.

Vor Ort wurde schnell klar, wie ernst die Lage war. Weil es sehr trocken war und das Wetter mitspielte, fraß sich das Feuer blitzschnell durch das Gestrüpp. Die Flammen griffen sogar auf einen Garten über. Ein Wohnhaus stand kurz davor, ebenfalls in Brand zu geraten. Die Feuerwehr griff schnell ein und konnte das Gebäude gerade noch rechtzeitig retten.

Insgesamt standen rund 54.000 Quadratmeter Land in Flammen. Die Einsatzkräfte setzten mehrere Strahlrohre ein, um das Feuer zu löschen und die Ausbreitung zu stoppen. Geholfen haben dabei auch Landwirte aus der Gegend. Sie kannten sich im Gelände aus und unterstützten die Retter mit ihren Fahrzeugen.

Insgesamt 54 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Mit dabei waren die Löschzüge aus Rindern, Donsbrüggen, Kleve und Kellen sowie der Einsatzleitwagen aus Wardhausen-Brienen. Eine Erkundereinheit aus Reichswalde steuerte eine Drohne in die Luft. Von oben konnten die Verantwortlichen genau sehen, wo das Feuer noch brannte und wo es bereits gelöscht war.

Nachdem die großen Flammen besiegt waren, suchten die Feuerwehrleute die Fläche nach Glutnestern ab. Diese wurden gezielt mit Wasser gelöscht, damit das Feuer nicht noch einmal ausbricht. Gegen 17:23 Uhr war der Einsatz beendet. Es wurde niemand verletzt.

Die Feuerwehr warnt nun alle Bewohner, vorsichtig zu sein. Da es weiterhin sehr trocken ist, besteht in Wäldern und auf freien Flächen eine hohe Brandgefahr.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Feuerwehr Kleve – zur Originalmeldung

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