Großbrand in Heilbronn: Reisig und Anhänger brannten
Gegen 21:15 Uhr geschah es im Gewann Schemelsberg in Heilbronn (Baden-Württemberg). Auf einer Fläche von etwa zwei Hektar fing gelagertes Reisig plötzlich an zu brennen. Die Flammen griffen schnell auf zwei landwirtschaftliche Anhänger über, die dort standen. In diesen Anhängern befanden sich Reifen, die das Feuer weiter anheizten.
Da das Gelände direkt an der Autobahn A6 liegt, war die Situation schwierig. Zwar blieb der Verkehr auf der Autobahn durch den dichten Rauch zunächst nicht behindert, doch die Feuerwehr brauchte Hilfe. Um die Flammen effektiv zu bekämpfen, mussten die Retter die A6 in Richtung Nürnberg über mehrere Stunden teilweisen und zeitweise sogar komplett sperren.
Gegen 22:15 Uhr hatten die Einsatzkräfte den Brand zwar unter Kontrolle, aber die Arbeit war noch lange nicht geschafft. In den Reisigbündeln bildeten sich immer wieder Glutnester. Deshalb hielten die Löscharbeiten bis in den frühen Morgen des 30. Juli 2026 an. Das THW unterstützte die Feuerwehr mit einem Schaufelradbagger, um das Material aufzuschütteln und zu löschen.
Weil so viel Rauch aufstieg, warnten die Retter die Menschen in den umliegenden Dörfern. Die Bewohner sollten die Fenster geschlossen halten. Spätere Messungen zeigten jedoch, dass keine gefährlichen Schadstoffe in der Luft waren.
Insgesamt waren 108 Feuerwehrleute mit 28 Fahrzeugen und zwei Drohnen im Einsatz. Es wurde niemand verletzt. Der Sachschaden ist hoch und wird auf etwa 35.000 Euro geschätzt.
Das Polizeirevier Neckarsulm sucht nun nach der Ursache für das Feuer. Wer etwas gesehen hat oder wichtige Hinweise geben kann, soll sich unter der Telefonnummer 07132-93710 melden. Die Ermittlungen dauern an.