Großbrand auf Weizenfeld in Hoisdorf
Am Donnerstagnachmittag fing ein Weizenfeld an der Lütjenseer Straße zwischen Oetjendorf und Lütjensee (Kreis Stormarn, Schleswig-Holstein) Feuer. Das passierte während der Erntearbeiten. Weil der Wind auffrischte, breitete sich das Feuer schnell aus. Mehrere Quaderballen brannten lichterloh. Die Flammen drohten auf ein Rapsfeld und einen landwirtschaftlichen Betrieb überzugreifen.
Die Lage war so gefährlich, dass der Einsatzleiter Verstärkung rief. Viele Freiwillige Feuerwehren aus der Umgebung rückten aus. Auch die Technische Bereitschaft des Kreises Stormarn half mit. Zum ersten Mal kam dabei ein neuer Abrollbehälter Wasser zum Einsatz, der 10.000 Liter Löschwasser an Bord hatte und normalerweise im Katastrophenschutzzentrum in Hammoor steht. Um genug Wasser zu haben, pumpten die Retter zusätzlich Wasser aus einem Teich in der Nähe.
Die Feuerwehrleute kämpften mit mehreren Strahlrohren gegen das Feuer. Eine Drehleiter der Feuerwehr Großhansdorf war ebenfalls im Einsatz. Um den Hof zu retten, bauten die Einsatzkräfte eine Riegelstellung auf. So konnten sie verhindern, dass die Flammen auf die Gebäude überspringen.
Besonders wichtig war die Hilfe der Landwirte aus der Region. Sie kamen mit Traktoren und Bodenbearbeitungsgeräten zum Feld. Die Bauern zogen Schneisen in die Erde, damit das Feuer nicht weiterwandern konnte. Das half entscheidend dabei, den Brand zu stoppen.
Die Arbeit war extrem anstrengend, da die Temperaturen bei über 30 Grad lagen. Die SEG Betreuung unterstützte die Einsatzkräfte vor Ort, und das FTZ stellte Schläuche sowie Atemschutzmasken und Flaschen bereit. Auch die Anwohner halfen mit und gaben den Feuerwehrleuten Getränke.
Nach langen Löscharbeiten war das Feuer schließlich aus. Der landwirtschaftliche Betrieb blieb geschützt und es wurde niemand verletzt.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.
Quelle: Hoisdorf – zur Originalmeldung