Groß-Umstadt warnt vor hoher Waldbrandgefahr
Seit Montag, dem 3. August, gilt in Hessen die erste von zwei Alarmstufen für Waldbrände. Das Forstministerium hat diese Entscheidung wegen der anhaltenden Trockenheit getroffen. Das betrifft auch die Wälder und Felder rund um Groß-Umstadt (Landkreis Darmstadt-Dieburg, Hessen).
Zwar hat es zwischendurch ein paar Mal geregnet, aber das war nicht genug. Die Böden und die Pflanzen sind immer noch zu trocken. Deshalb können schon kleine Funken, achtlos weggeworfene Zigaretten oder sogar Glasscherben, die wie Brenngläser wirken, ein Feuer auslösen. Besonders gefährlich sind dabei trockenes Gras, Laub, Reisig und alte Äste.
Die Gefahr ist real: In Hessen gab es seit Jahresbeginn schon etwa 100 Waldbrände. Auch in Groß-Umstadt selbst brannten bereits einige Stellen im Wald und auf den Feldern. Die freiwilligen Feuerwehren konnten die Brände bisher schnell stoppen, sodass sie sich nicht über große Flächen ausgebreitet haben.
Die Stadt bittet deshalb alle Bewohner und Gäste, im Wald extrem vorsichtig zu sein. Es gilt ein striktes Rauchverbot. Grillen ist nur an den offiziell markierten Plätzen erlaubt. Autos dürfen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen stehen und sollten nicht auf trockenem Gras parken. Zudem müssen die Zufahrten zum Wald für die Feuerwehr und die Retter immer frei bleiben.
Wer einen Brand entdeckt, soll sofort die 112 anrufen und die Feuerwehr informieren. Wer genau wissen will, wie die aktuelle Lage in Hessen ist, findet Informationen auf der Internetseite des Forstministeriums unter https://landwirtschaft.hessen.de/wald/klimastabiler-wald/waldbrandgefahr.