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Gronau: Bundespolizei verhaftet Drogenhändler am Bahnhof

Ein 44-jähriger Pole wurde am Bahnhof in Gronau festgenommen. Er war bereits seit Jahren wegen Drogenhandels verurteilt.

Am Dienstagabend, den 18. August 2026, führte die Bundespolizei am Bahnhof in Gronau (Kreis Kleve, Nordrhein-Westfalen) eine Personenkontrolle durch. Dabei hielten die Beamten einen 44-jährigen Mann aus Polen an.

Als die Polizisten die Daten des Mannes in ihren Systemen prüften, schlug die Fahndung an. Es stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Osnabrück einen Haftbefehl gegen ihn ausgestellt hatte. Der Mann musste nun seine Strafe antreten.

Die Geschichte mit dem Mann begann bereits im Jahr 2018. Damals hatte das Amtsgericht Meppen ihn verurteilt. Er hatte Betäubungsmittel in nicht geringer Menge illegal eingeführt und mit ihnen gehandelt. Das Gericht sprach eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren aus, setzte diese aber zunächst zur Bewährung aus.

Diese Gnade hielt jedoch nicht an. Das Gericht widerrief die Bewährung in der Vergangenheit, weshalb der Mann nun hinter Gitter musste. Die Bundespolizei nahm ihn direkt am Bahnhof fest. Kurz darauf wurde er in die Justizvollzugsanstalt Münster gebracht, um seine Strafe abzusitzen.

Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung

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