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Grevenbroich plant über 600 neue Wohnungen

Die Stadt will mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen. In mehreren Stadtteilen entstehen neue Quartiere mit geförderten Wohnungen.

In Grevenbroich (Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen) wird dringend mehr Platz zum Wohnen gebraucht. Bis zum Jahr 2040 fehlen in der Stadt laut einer Analyse etwa 2.000 Wohnungen. Deshalb hat die Stadtverwaltung nun mehrere Bauprojekte auf die Beine gestellt. Insgesamt sollen mehr als 600 neue Wohnungen entstehen. Davon sind über 200 sogenannte öffentlich geförderte Wohnungen, die also günstiger zu mieten sein sollen.

Damit das klappt, gibt es eine feste Regel: Bei Projekten mit mehr als 20 Wohnungen müssen 30 Prozent gefördert sein. Diese Quote wurde bereits im Dezember 2021 vom Stadtrat beschlossen.

Die Bauvorhaben verteilen sich über verschiedene Ortsteile. In Orken am Pillauer Weg plant der Bauverein 32 geförderte Wohnungen. In Neukirchen am Lohweg sollen rund 110 Einheiten entstehen, eine Mischung aus Häusern und Wohnungen. Am Herkenbuscher Weg und an der Erftwerkstraße plant der Bauverein weitere 95 Wohnungen, wovon ein großer Teil günstig sein soll.

Besonders viel passiert in Wevelinghoven. Am Heyerweg plant die Stadtentwicklungsgesellschaft rund 200 Wohnungen. In der Hilmar-Krüll-Straße sind weitere 60 Einheiten vorgesehen. Auch an der Heckstraße am nordöstlichen Rand von Wevelinghoven sollen etwa 120 Wohnungen gebaut werden.

Zusätzlich wurde die Genossenschaft „Wohnraum für Grevenbroich“ gegründet. Hier machen die Stadt, die Stadtentwicklungsgesellschaft und die Fairhome GmbH gemeinsam eine Sache: Sie wollen bezahlbaren Wohnraum schaffen und verwalten. Bürgermeister Klaus Krützen betont, dass die Verwaltung das Problem nicht alleine lösen kann, aber die richtigen Voraussetzungen und Partner finden muss.

Wer genau wissen will, wie die Pläne aussehen, kann im Planungsportal der Stadt Grevenbroich nachsehen. Dort sind alle Unterlagen und der aktuelle Stand der Verfahren einsehbar.

Quelle: Grevenbroich – zur Originalmeldung

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