Grevenbroich: Neue Raummodule für Erasmus-Gymnasium angeliefert
Am Erasmus-Gymnasium in Grevenbroich (Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen) gibt es bald mehr Platz für die Schüler. Die Stadt lässt drei zusätzliche Klassenräume auf dem Sportgelände aufstellen. Das ist eine Übergangslösung, weil durch die Umstellung von G8 auf G9 mehr Räume gebraucht werden.
Insgesamt werden zwölf Raummodule benötigt, um die drei Zimmer zu bauen. Jede Klasse wird etwa 55 Quadratmeter groß sein. Die Stadt will die Aufstellung bis Anfang August abschließen.
Die Lieferung der Module war schwierig. Die Lkw konnten nicht über den Albert-Schweitzer-Weg zum Gelände fahren, weil die Brücke dort zu wenig Gewicht tragen kann. Außerdem lag im Weg eine wichtige Trinkwasserleitung, die nicht überfahren werden durfte. Deshalb mussten die Arbeiter die Module mit einem Kran direkt von der Röntgenstraße aus auf das Gelände heben.
Das ist aber nur ein erster Schritt. Langfristig plant die Stadt einen richtigen Erweiterungsbau für die Naturwissenschaften. Dort sollen Physik, Chemie und Biologie künftig zusammen unter einem Dach untergebracht werden. Geplant sind sechs moderne Fachräume sowie Neben- und Vorbereitungsräume.
Mit dem Bau des neuen Traktes soll im Mai 2027 begonnen werden. Wenn alles nach Plan läuft, ist das Gebäude im Juni 2028 fertig.