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Grevenbroich investiert 850.000 Euro in neue Stadtbäume

Die Stadt will grüner werden und pflanzt im Herbst hunderte neue Bäume. Besonders in der Grenzstraße wird eine versiegelte Fläche in eine Naturoase verwandelt.

In Grevenbroich (Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen) wird es deutlich grüner. Die Stadt investiert rund 850.000 Euro, um mehr Bäume zu pflanzen und öffentliche Flächen zu begrünen. Das Ziel war eigentlich, bis Ende 2026 insgesamt 250 neue Bäume zu setzen. Dieses Ziel hat die Stadt bereits jetzt erreicht und sogar übertroffen. Die neuen Bäume kommen im Herbst in die Erde.

Los geht es Anfang August mit der Grenzstraße. Dort wird eine Fläche von etwa 700 Quadratmetern entsiegelt. Das bedeutet, dass Asphalt oder Beton weichen und stattdessen neue Bäume und Sträucher gepflanzt werden. So kann Regenwasser besser versickern und Tiere finden neue Lebensräume.

Danach stehen Arbeiten an der Deutsch-Ritter-Allee an. Dort werden die Baumscheiben neugestaltet, damit die Straßenbäume bessere Bedingungen zum Wachsen haben. Außerdem schließt die Stadt im gesamten Gebiet Lücken, wo Bäume abgestorben sind oder aus Sicherheitsgründen gefällt werden mussten. So sollen die Alleen wieder vollständig werden.

Die Stadt muss nicht alles selbst bezahlen. Ein großer Teil des Geldes kommt aus Fördermitteln der KfW und dem Bundesprogramm „Natürlicher Klimaschutz“. Damit bleibt mehr Geld in der Stadtkasse, während trotzdem viel investiert werden kann.

Damit die neuen Pflanzen nicht sofort wieder eingehen, ist eine mehrjährige Pflege eingeplant. Die Bäume werden regelmäßig gegossen und kontrolliert. Die Stadt verfolgt damit eine langfristige Strategie, um alle Ortsteile Schritt für Schritt grüner zu machen und besser gegen die Hitze des Klimawandels gewappnet zu sein.

Quelle: Grevenbroich – zur Originalmeldung

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