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Grevenbroich fördert Demokratie-Projekte mit 30.000 Euro

Die Stadt Grevenbroich unterstützt ehrenamtliche Ideen, die das Miteinander stärken. Wer ein passendes Projekt hat, kann sich finanziell fördern lassen.

In Grevenbroich (Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen) gibt es Geld für bürgerliches Engagement. Seit 2024 stehen insgesamt 30.000 Euro bereit, die über einen Zeitraum von fünf Jahren an ehrenamtliche Demokratieprojekte verteilt werden.

Förderung bekommen nicht nur Vereine oder Initiativen, sondern auch einzelne Menschen, Nachbarschaften oder andere Interessengruppen. Wichtig ist, dass die Ideen das demokratische Miteinander in der Stadt stärken. Im Fokus stehen dabei Dialog, Teilhabe und gemeinsames Handeln.

Die Liste der möglichen Projekte ist lang. Gefördert werden zum Beispiel Workshops zu Grundrechten und Wahlen oder Programme, die gegen Rassismus, Antisemitismus und Extremismus vorgehen. Auch Begegnungen zwischen verschiedenen Kulturen und Generationen sowie die Integration von Menschen mit Einwanderungsgeschichte passen in das Programm. Ebenso werden politische Projekte in Schulen, Jugendparlamente oder Kulturveranstaltungen zu Themen der Stadtgeschichte unterstützt. Auch digitale Medien, die die Demokratiegeschichte erlebbar machen, kommen infrage.

Wer eine Idee hat, muss einen formlosen schriftlichen Antrag stellen. Darin soll das Projekt ausführlich vorgestellt werden. Die Frist läuft bis zum 31. August 2026.

Die Anträge können per E-Mail im PDF-Format an kultur (at) grevenbroich.de geschickt werden. Alternativ ist der Postweg möglich: Stadt Grevenbroich, Fachbereich Bildung und Kultur, Am Stadtpark 1, 41515 Grevenbroich.

Quelle: Grevenbroich – zur Originalmeldung

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