Greven: Motoryacht kracht gegen Ufersteine
Es war Dienstagnachmittag, kurz vor zwei Uhr, als es auf dem Dortmund-Ems-Kanal bei Greven (Kreis Steinfurt, Nordrhein-Westfalen) zu einem Zusammenstoß kam. Zwei große Tankmotorschiffe fuhren in Richtung Norden. Die Kapitäne hatten per Funk abgesprochen, dass eines der Schiffe das andere überholen sollte. Bei diesem Manöver kamen sich die Bordwände der riesigen Schiffe so nah, dass sie sich leicht berührten. An den Tankern selbst entstand jedoch kein nennenswerter Schaden.
Fast zur gleichen Zeit kam eine etwa zehn Meter lange Motoryacht aus der Gegenrichtung gefahren. Der 68-jährige Bootsführer wollte mit seinem Sportboot an den beiden überholenden Tankern vorbeifahren. Dabei passierte ihm ein Fehler: Er steuerte die Yacht zu weit nach rechts und krachte mit der Seite in die Steinschüttung am Ufer.
Die Wasserschutzpolizei Münster rückte aus, um den Unfall aufzunehmen. Bei der Untersuchung kam heraus, dass der rechte Propellerantrieb der Yacht beschädigt wurde. Der Bootsführer und seine 63-jährige Ehefrau, die ebenfalls an Bord war, blieben glücklicherweise unverletzt.
Die Polizei ermittelt nun, wer genau für den Unfall verantwortlich ist. Die Ermittlungen dauern an.