Grebenhain: Neue Werkräume für die Oberwaldschule fertig
An der Oberwaldschule in Grebenhain (Vogelsbergkreis, Hessen) gibt es ab sofort hochmoderne Räume für die Arbeitslehre. Pünktlich zum Start des neuen Schuljahres wurde der zweite Bauabschnitt der Sanierung abgeschlossen. Insgesamt hat der Kreis 2,2 Millionen Euro in den Umbau eines kompletten Traktes investiert.
Neben den Gebäuden wurde auch die Technik komplett erneuert. Allein für die Ausstattung der Räume wurden 240.000 Euro ausgegeben. Die Schüler haben nun Zugriff auf eine professionelle Werkstatteinrichtung. Für die Arbeit mit Holz und Metall gibt es eine Bandsäge, Säulenbohrmaschinen, eine Kantenschleifmaschine, eine Kombimaschine sowie ein Zentrum für die Blechbearbeitung. Auch kleinere Geräte wie Tischbohrmaschinen, Dekupiersagen und Schleifmaschinen wurden angeschafft.
Nicht nur Technik für Metall und Holz ist neu: Für den Bereich Ton gibt es einen eigenen Brennofen. Insgesamt decken die neuen Räume die Bereiche Universal, Elektronik, Ton und Papier ab. Schulleiterin Andrea Wolf und Stufenleiter Sebastian Birx hoffen, dass die Schüler durch das Experimentieren mit den Händen kreativer werden und Freude an der praktischen Arbeit finden.
Der Erste Kreisbeigeordnete Patrick Krug betonte bei seinem Besuch in der Schule, dass diese Investition wichtig sei, um dem Fachkräftemangel im Handwerk entgegenzuwirken. Da es in der Region wenig große Industrie, aber viele gute Handwerksbetriebe gibt, sollen die Jugendlichen so eine Perspektive für ihre spätere Berufswahl bekommen. Firmen haben zudem die Möglichkeit, sich direkt an der Schule vorzustellen und für eine Ausbildung zu werben.