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Grafenrheinfeld feiert Eröffnung der neuen Kita am Wehrbusch

Copyright und Urheber siehe Grafenrheinfeld

Nach langen Planungen und einem schweren Rückschlag auf der Baustelle ist die neue Kindertagesstätte fertig. Die Gemeinde feierte die Einweihung mit einem großen Dorffest.

Am 13. Juli 2026 war in Grafenrheinfeld (Landkreis Schweinfurt, Bayern) viel los. Bei strahlendem Sonnenschein wurde die neue „Kita am Wehrbusch“ offiziell eröffnet. Das ganze Dorf schien auf den Beinen zu sein, um den neuen Gesamtkindergarten zu feiern. Schon der Start war ein Erlebnis: Der Spielmannszug holte die Kinder und Eltern am Kirchplatz ab und begleitete sie gemeinsam zum neuen Gebäude.

Bürgermeister Christian Keller erinnerte bei der Feier an die schwierige Zeit vor dem Neubau. Früher waren die Kinder auf vier verschiedene Standorte verteilt. Manche Krippenkinder mussten in freien Klassenzimmern der Grundschule untergebracht werden, andere in der Altmainsporthalle. Der Gemeinderat wollte diese Notlösung beenden und entschied sich für den Bau eines modernen Hauses.

Der Weg zum fertigen Gebäude war jedoch nicht ohne Probleme. Während der Bauphase gab es einen schweren Wasserschaden, der alle Beteiligten hart traf. Doch die Planer und Firmen gaben nicht auf und bauten die Kita trotzdem fertig. Architekt Professor Jürgen Hauck erklärte den Gästen, dass bei dem Projekt alles aufeinander abgestimmt wurde: von den Materialien und der Energieeffizienz bis hin zum pädagogischen Konzept und der Außenanlage.

Ein besonderes Detail für die Zukunft: Im Boden der Kita wurde eine Zeitkapsel versenkt. Darin stecken Planungsunterlagen und Erinnerungen an die Bauzeit. Nachdem das Band gemeinsam mit den Kindern durchschnitten wurde, segneten die Pfarrer Benjamin Schimmer und Vocke das Gebäude und die Menschen, die dort künftig arbeiten und spielen werden.

Nach dem offiziellen Teil wurde die Kita zum Treffpunkt für alle. Bürgermeister Keller, Projektleiterin Carmen Kuhn und Professor Hauck führten die Besucher durch die Räume und beantworteten Fragen. Die örtlichen Vereine verwandelten die Einweihung in ein echtes Fest. Der Anglerverein grillte, die RKK verkaufte Kuchen der Eltern, der VdK betrieb ein Glücksrad und die Eigenheimer verteilten Popcorn. Für die Musik sorgten der Musikverein und der Spielmannszug.

Quelle: Grafenrheinfeld – zur Originalmeldung

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