Goldbach präsentiert Solaranlage am Stumpertsacker
An der Photovoltaikanlage am „Stumpertsacker“ in Goldbach ging es kürzlich rund. Im Rahmen der Bayerischen Energietage gab es zwei Termine, um die Technik und die Energiewende in der Gemeinde zu erklären.
Am Montag, den 20. Juli, kamen rund 30 Bürger zusammen. Sie wollten wissen, wie die Anlage funktioniert und was sie mit der Energiewende im Ort auf sich hat. Die Besucher erfuhren außerdem, dass man sich über Crowdfunding finanziell an dem Projekt beteiligen kann.
Ein paar Tage später, am Donnerstag, den 23. Juli, war die Anlage wieder im Einsatz. Diesmal besuchte eine 10. Jahrgangsstufe des Hanns-Seidel-Gymnasiums den Ort im Rahmen des Projekts „Energiewende vor Ort“. Die Schüler lernten praxisnah, warum regionale Energieprojekte wichtig für den Klimaschutz und eine nachhaltige Versorgung sind.
Die Anlage auf der Gemarkung Goldbach ist beeindruckend groß. Sie ist in Ost-West-Richtung gebaut und hat eine Leistung von 4.830 kWp. Insgesamt sind dort 7.728 Solarmodule verbaut, die jeweils 625 Wp leisten. Damit der Strom genutzt werden kann, arbeiten 13 Wechselrichter mit jeweils 330 kW. Zusätzlich gibt es einen Batteriespeicher für den Grünstrom, der nur mit dem Strom der eigenen Anlage geladen wird.
Die Zahlen sprechen für sich: Jährlich bringt die Anlage schätzungsweise 4.785 MWh Strom. Das reicht rechnerisch aus, um etwa 1.000 Haushalte mit vier Menschen ein ganzes Jahr lang zu versorgen. Gleichzeitig werden so jedes Jahr rund 1.680 Tonnen CO2 eingespart.
Quelle: Goldbach – zur Originalmeldung