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Görlitz: Oberbürgermeister spricht mit L2-Clubbetreiber

Nach Diskussionen über einen Vorfall im L2-Club hat Oberbürgermeister Octavian Ursu das Gespräch mit dem Betreiber gesucht. Es ging um Vorwürfe der Diskriminierung.

In Görlitz (Sachsen) gab es zuletzt Diskussionen über einen Vorfall im L2-Club. Deshalb hat Oberbürgermeister Octavian Ursu den Betreiber des Clubs, Robert Schulze, zu einem Gespräch getroffen.

Robert Schulze sicherte dem Oberbürgermeister zu, dass Hautfarbe, Herkunft oder die Nationalität von Gästen niemals Gründe dafür sind, ihnen den Einlass zu verwehren. Der Betreiber betonte, dass es beim Türsteher-Personal nur darum gehe, die Verantwortung für einen reibungslosen Ablauf der Party zu tragen.

Um weiteren Ärger zu vermeiden, will Schulze nun seine Mitarbeiter verstärkt schulen. Die Angestellten sollen künftig besser lernen, mit schwierigen Situationen umzugehen. So soll verhindert werden, dass Besuche im Club diskriminierend wirken oder so wahrgenommen werden.

Oberbürgermeister Ursu erklärte, dass Görlitz auf internationale Forschungseinrichtungen setze. Die Stadt brauche viele ausländische Fachkräfte. Diese Menschen müssten in der Europastadt wissen, dass sie willkommen sind und die Gastfreundschaft der Stadt erleben. Laut Ursu teilen die Betreiber des L2 diese Ansicht.

Weitere Details zu dem ursprünglichen Vorfall im Club liegen bislang nicht vor.

Quelle: Görlitz – zur Originalmeldung

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