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Glasfaser-Ausbau in Bingen: So geht es voran

Copyright und Urheber siehe Bingen am Rhein

In vielen Stadtteilen von Bingen am Rhein (Landkreis Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz) wird derzeit das Internet-Netz modernisiert. Die Anbieter Telekom, Deutsche Glasfaser und Westconnect haben nun den aktuellen Stand bekannt gegeben.

Wer durch Bingen spaziert, sieht überall Baustellen. Die drei großen Anbieter haben nun für die 28. Kalenderwoche (bis zum 10. Juli 2026) ein Update zum Glasfaserausbau geliefert. Die Fortschritte sind je nach Stadtteil sehr unterschiedlich.

Die Telekom baut in Bingen Stadt und Bingen-Büdesheim voran. In der Stadt sind die Tiefbauarbeiten zur Hälfte fertig. Hier sollen die Montagearbeiten im zweiten Quartal 2027 enden. In Büdesheim sind erst 40 Prozent des Tiefbaus geschafft; dort wird die Montage voraussichtlich im dritten Quartal 2027 fertig.

In Bingerbrück sieht es komplizierter aus. Weil dort viele Straßen saniert werden, kann die Telekom noch nicht genau sagen, wann der Tiefbau fertig ist. In der Kernzone von Bingerbrück sind Arbeiten bis Ende 2027 geplant. Ein Lichtblick ist die Elisenhöhe: Dort ist der Tiefbau bereits komplett fertig, die Montage läuft noch bis Ende 2026.

Die Deutsche Glasfaser ist vor allem in Dromersheim, Sponsheim und Kempten aktiv. In Dromersheim stehen die Arbeiten kurz vor dem Ende. Bereits im Juli 2026 sollen die ersten Anschlüsse aktiviert werden. In Sponsheim geht es im Tiefbau weiter, sodass die ersten Nutzer voraussichtlich ab September 2026 online gehen können. Für Kempten laufen noch die Vorbereitungen; ein genauer Zeitplan steht hier noch nicht fest.

In Gaulsheim und Dietersheim will Westconnect ein Netz aufbauen. Das passiert aber nur, wenn genug Leute mitmachen. Damit der Ausbau wirtschaftlich rentabel ist, müssen sich in beiden Ortsteilen jeweils mindestens 40 Prozent der Haushalte für einen Anschluss entscheiden. Wenn diese Quote erreicht wird, ist der Ausbau für das Jahr 2027 geplant.

Die Stadt Bingen betont, dass sie weder Anbieter noch Vertragspartner ist. Die Firmen bauen auf eigene Rechnung und die Stadt verdient kein Geld an den Verträgen.

Quelle: Bingen am Rhein – zur Originalmeldung

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