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Ginsheim-Gustavsburg: Rauchmelder führt zu Drogenfund

Ein piepsender Rauchmelder lockte die Rettungskräfte in eine Wohnung in der Robert-Koch-Straße. Dort fanden sie statt eines Feuers eine große Menge Cannabis.

Am Dienstag gegen 8.15 Uhr ging in der Robert-Koch-Straße in Ginsheim-Gustavsburg (Landkreis Groß-Gerau, Hessen) ein Alarm ein. Ein Rauchmelder piepste lautstark, woraufhin die Feuerwehr und die Polizei zum Einsatz kamen. Die Einsatzkräfte versuchten zuerst, die Bewohner der Wohnung zu erreichen. Sie klopften an die Tür und klingelten mehrfach, doch niemand öffnete.

Da die Beamten und Retter einen Brand nicht ausschließen konnten, mussten sie die Tür gewaltsam öffnen, um in die Wohnung zu gelangen. Als sie dann eintraten, bemerkten sie schnell, dass es nicht nach verbranntem Material roch. Stattdessen lag ein starker Geruch von Marihuana in der Luft.

Bei der Durchsuchung der Räume machten die Polizisten eine große Entdeckung. Sie fanden über zwei Kilogramm Cannabis. Zudem stießen sie auf verschiedene Gerätschaften. Diese ließen darauf schließen, dass in der Wohnung professionell Drogen angebaut und verkauft werden sollten.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft durchsuchte die Kriminalpolizei die gesamte Wohnung. Die Drogen und die Utensilien wurden beschlagnahmt. Gegen die Bewohner wurde Anzeige erstattet, da sie vermutlich illegal mit Cannabis gehandelt haben.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei in Rüsselsheim dauern an. Ob und inwieweit sich die Bewohner strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeipräsidium Südhessen – zur Originalmeldung

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