Gersheim: Gemeinde räumt verwilderte Gräber auf
Auf den Friedhöfen in Gersheim (Saarland) sieht es an vielen Stellen ungepflegt aus. Bei einer Überprüfung der Grabsteine haben die Mitarbeiter der Gemeinde festgestellt, dass viele Gräber völlig verwildert sind. Das Unkraut wächst oft bis auf die Nachbargräber über, was bei den anderen Besuchern für Ärger sorgt.
Die Gemeinde erinnert deshalb an die Friedhofssatzung. Jedes Grab muss so gestaltet sein, dass die Würde des Friedhofs gewahrt bleibt. Die Besitzer der Gräber sollen ihre Flächen nun ordnungsgemäß herrichten und dauerhaft pflegen. Wer das selbst nicht mehr schafft, kann einen Gärtner beauftragen oder das Grab auf eigene Kosten ebnen lassen, bevor die Ruhezeit abläuft.
Besondere Regeln gelten für die Bepflanzung: Grabmale dürfen maximal 1,10 Meter hoch sein, gemessen vom Boden bis zur Oberkante. Zudem dürfen Pflanzen nicht über die Schrittplatten auf die Wege wachsen, da dies gefährlich für andere Besucher sein kann. Auch Bepflanzungen hinter dem Grabmal sind verboten, weil sie die Arbeit der Mäher vom Baubetriebshof behindern.
In den nächsten Wochen werden die Gärtner des Baubetriebshofes nun aktiv. Sie schneiden Pflanzen außerhalb der Grabflächen zurück oder entfernen wild gewachsene Gewächse. Wenn die Grabnutzer dies nicht selbst erledigen, übernimmt die Gemeinde die Arbeit – stellt diese jedoch in Rechnung.
Bei Fragen können sich Betroffene an Sandra Pauluhn vom Friedhofswesen und der Bauverwaltung unter der Telefonnummer 06843 / 801 - 403 oder per E-Mail an [email protected] wenden.
Quelle: Gersheim – zur Originalmeldung