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Gera plant neue Wärmeversorgung für die Stadt

Ein Holzhaus mit Energieverbrauchssymbolen vor blauem Himmel. © amedeoemaja - adobe.stock.com Copyright und Urheber siehe Gera

Die Stadt Gera zeigt ab dem 31. August ihren Plan für die künftige Heizung der Gebäude. Hauseigentümer können sehen, wo Wärmenetze hinkommen und wo man selbst planen muss.

Die Stadt Gera (Thüringen) will wissen, wie die Häuser in Zukunft klimaneutral, aber bezahlbar beheizt werden können. Dafür gibt es nun einen ersten Entwurf der sogenannten Kommunalen Wärmeplanung. Ab dem 31. August 2026 können sich alle Bürger die Unterlagen ansehen. Die Frist dafür läuft bis zum 30. September.

Vor allem für Leute, denen ein Haus gehört, ist das wichtig. Die Stadt schlägt vor, in welchen Vierteln es später Wärmenetze geben könnte und wo die Bewohner ihre Heizung weiterhin selbst organisieren müssen. Wichtig ist dabei: Die Stadt schreibt niemandem vor, welche Heizung genau in welches Haus muss. Der Plan ist eher eine Orientierungshilfe und ersetzt keine persönliche Beratung.

Wer die Pläne sehen will, hat mehrere Möglichkeiten. Die Unterlagen gibt es digital auf der Website der Stadt. Wer lieber Papier in der Hand hält, kann ins Foyer des Dezernats für Stadtentwicklung und Bau in der Amthorstraße 11 gehen. Dort ist montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr geöffnet. Alternativ liegen die Unterlagen im SMARTCity-Studio in den Gera Arcaden (Heinrichstraße 30) aus, werktags von 9.30 bis 16 Uhr.

Für Fragen gibt es persönliche Hilfe. Im Smart City Studio finden an vier Terminen Sprechstunden statt, jeweils von 14 bis 18.30 Uhr: am 3. September, 7. September, 15. September und 24. September. Wer Fragen per Mail schicken will, kann dies an [email protected] tun. Die Ansprechpartner sind Herr Krauße und Herr Schubert.

Ein großer Infotermin findet am 10. September 2026 statt. Ab 16 Uhr wird der Plan im Rathaussaal am Kornmarkt 12 vorgestellt. Dort werden die Ergebnisse erklärt und man kann direkt mit den Verantwortlichen reden. Wer seine Fragen schon vorher per Mail an [email protected] schickt, hilft der Stadt, die Antworten besser vorzubereiten.

Die ganze Planung ist gesetzlich vorgeschrieben. Das Wärmeplanungsgesetz des Bundes und ein Gesetz aus Thüringen sagen vor, dass die Städte bis 2045 einen Weg zur klimaneutralen Wärme finden müssen.

Quelle: Gera – zur Originalmeldung

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