Gera: Bundespolizei nimmt Mann in Regionalzug fest
Gestern Morgen kam es am Hauptbahnhof in Gera (Thüringen) zu einem Polizeieinsatz in einem Regionalzug. Ein 21-jähriger Mann aus der Ukraine war in den Zug eingestiegen. Das Bahnpersonal bemerkte jedoch schnell, dass der junge Mann kein Ticket besaß. Da er bereits in der Vergangenheit ohne Fahrkarte aufgefallen war, forderten die Mitarbeiter der Bahn ihn auf, den Zug sofort zu verlassen.
Der Mann weigerte sich jedoch, den Wagen zu verlassen. Daraufhin wurde die Bundespolizei gerufen. Als die Beamten eintrafen, überprüften sie den jungen Mann und durchsuchten ihn. Dabei fanden sie zahlreiche Gegenstände bei ihm. Einige der Dinge waren noch originalverpackt. Ein Teil der Fundstücke unterliegt zudem den strengen Vorschriften des Waffengesetzes.
Der Ukrainer konnte weder Kaufbelege noch Eigentumsnachweise für die Sachen vorlegen. Die Polizisten nahmen die Gegenstände daraufhin an sich und stellten sie sicher.
Der junge Mann wurde anschließend angezeigt. Ihm wird Hausfriedensbruch vorgeworfen. Zudem besteht der Anfangsverdacht auf Diebstahl und ein Verstoß gegen das Waffengesetz.
Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Erfurt – zur Originalmeldung