Gensingen: Zusammenstoß an Einmündung B41 und L400
Am Mittag des 2. Septembers passierte es an der Einmündung der B41 und der L400 in Gensingen (Landkreis Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz). Gegen 12:15 Uhr wollte ein Fahrer von der B41 links in Richtung Sprendlingen abbiegen. Dabei übersah er einen anderen Wagen, der auf der L400 Vorfahrt hatte.
Die beiden Autos krachten an der Einmündung zusammen. Beide Fahrzeuge waren nach dem Aufprall so stark beschädigt, dass sie nicht mehr aus eigener Kraft vom Tatort wegfahren konnten. Trotz des heftigen Zusammenstoßes blieb es ein Glücksfall: Niemand wurde bei dem Unfall verletzt.
Ein Abschleppunternehmen räumte die Wracks von der Fahrbahn. Der 77-jährige Fahrer, der den Unfall verursacht hatte, gab gegenüber der Polizei direkt vor Ort zu, dass er den Fehler gemacht hatte.
Weil zu dieser Zeit viel Verkehr auf den Straßen war, kam es schnell zu Problemen. Die Polizei musste die Strecke zeitweise komplett sperren, um den Unfall aufzunehmen und die Autos zu bergen. Dadurch bildete sich ein langer Rückstau. Erst gegen 13:45 Uhr konnten die Beamten die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigeben.
Die Ermittlungen der Polizeiinspektion Bingen dauern an. Ob und inwieweit sich der Fahrer strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.