Gemeinsames Gärtnern in Dornstadt: Hilfe für Pflanzen und Tiere
Die Sonne brennt, und das Wasser wird in den Gärten knapp. Damit die Pflanzen in Dornstadt (Alb-Donau-Kreis, Baden-Württemberg) trotzdem überleben, gibt es jetzt praktische Tipps aus dem Interkulturellen Garten. Vor allem Regenwasser aus der Tonne ist ideal, da es kalkarm ist und Geld spart. Wer eine Tonne nutzt, sollte sie abdecken oder einen Ast hineinlegen, damit keine Insekten oder Tiere darin ertrinken.
Beim Gießen ist die Technik entscheidend: Lieber seltener, aber dafür gründlich am frühen Morgen wässern. So dringen die Wurzeln tiefer in die Erde und die Pflanzen halten Trockenheit besser aus. Zudem hilft Mulchen mit Rasenschnitt, Laub oder Gartenabfällen, die Feuchtigkeit im Boden zu halten. Rindenmulch aus dem Handel ist hingegen nicht zu empfehlen, da die Transportwege oft zu lang sind.
Auch für Tiere ist in der Hitze gesorgt. Eine flache Schale mit Wasser und ein paar Steinen als Landeplatz helfen Vögeln und Igeln durch den Sommer. Das Wasser sollte dabei regelmäßig gewechselt werden.
Wer selbst mitanpacken möchte, ist herzlich eingeladen. Am Donnerstag, den 30. Juli 2026, treffen sich die Gärtner von 16 bis 18 Uhr im Interkulturellen Garten auf der Dorfwiese in den Dornstadter Höfen. Geplant ist es, weitere Hochbeete fertigzustellen und zu entscheiden, welche Pflanzen dort künftig wachsen sollen. Alle sind willkommen, egal ob sie Profis sind oder einfach nur mal reinschnuppern wollen.
Das Projekt „zamma“ ist eine Zusammenarbeit der Gemeinde Dornstadt und des Integrationsmanagements des Landratsamtes Alb-Donau-Kreis. Gefördert wird die Aktion vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg.
Quelle: Dornstadt – zur Originalmeldung