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Gemeinderat Ubstadt-Weiher berät über Kita-Kosten und Bauvorhaben

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Am 28. Juli trifft sich der Gemeinderat im Rathaus Ubstadt. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem höhere Kindergartenbeiträge und wichtige Sanierungen.

Am Dienstag, dem 28. Juli 2026, findet um 19 Uhr eine öffentliche Sitzung des Gemeinderats in Ubstadt-Weiher (Baden-Württemberg) statt. Die Beamten und Politiker treffen sich dazu im Sitzungssaal des Rathauses in der Bruchsaler Straße 1 - 3.

Ein wichtiger Punkt betrifft die Eltern in der Gemeinde: Der Rat berät über die Höhe der Kindergartenbeiträge für das Jahr 2026/2027. Weil die Kosten für Personal und Betrieb gestiegen sind, wird vorgeschlagen, die Beiträge zu erhöhen. Zudem gibt es Informationen zur Betreuungssituation. Die Verwaltung möchte die Angebote anpassen und einen Heilpädagogen einstellen, der in verschiedenen Einrichtungen arbeitet.

Auch bei der Technik gibt es Neuigkeiten. Der Gemeinderat soll entscheiden, ob eine KI-gestützte Software für die Protokolle angeschafft wird. Damit soll die Arbeit in der Verwaltung einfacher werden.

Um die Infrastruktur geht es in mehreren Punkten. In der Hauptstraße im Ortsteil Weiher soll die Asphaltdecke erneuert werden. Das passiert im Zuge des Austauschs der Wasserleitung. Die Verwaltung schlägt vor, die Firma Reimold direkt zu beauftragen, um Zeit und Geld zu sparen. Außerdem muss die Trafostation der Kläranlage ersetzt werden, da die alte Anlage nach 50 Jahren Sicherheitsmängel hat. Im Frühjahr 2027 sollen dann zudem Schmutzwasserschnecken und Leitbleche in den Hebewerken der Kläranlage ausgetauscht werden.

In Zeutern wird ein neues Gebäude mit Kita und Arztpraxis geplant; hier geht es nun um die Vergabe der Aufträge. Zudem wird das Dach der Fahrzeughalle beim Bauhof saniert. Das alte Dach ist undicht und soll durch eine gedämmte Version ersetzt werden, die später auch eine Photovoltaikanlage tragen kann.

Verschiedene Bauanträge stehen ebenfalls auf der Liste. Im Ortsteil Ubstadt geht es um zwei Doppelhaushälften im Gebiet Überrück, in Zeutern um ein Zweifamilienhaus im Gebiet Steinacker. Beide Projekte weichen in Punkten wie Dachform oder Baugrenzen vom Plan ab. Im Ortsteil Stettfeld soll zudem der Bebauungsplan für das Gewerbegebiet Sand geändert werden, damit Gebäude künftig länger als 50 Meter sein dürfen.

Neben den Bauprojekten gibt es personelle Wechsel. Dorothea Böser wird als neue Gemeinderätin verpflichtet, da Alexander Seifert ausgeschieden ist. Zudem soll Mathias Michalski als sachkundiger Einwohner in den Verwaltungsausschuss einziehen.

Einwohner können zu Beginn der Sitzung in einer Fragestunde ihre Anliegen vorbringen. Diese Runde soll maximal 60 Minuten dauern. Pro Person sind zwei Themen erlaubt, die jeweils nicht länger als drei Minuten dauern dürfen. Während der eigentlichen Beratungspunkte ist das Reden für Zuschauer nicht gestattet.

Quelle: Ubstadt-Weiher – zur Originalmeldung

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