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Gelsenkirchen: Straßenbahn fährt in Fahrschulwagen

In Gelsenkirchen-Beckhausen sind zwei Straßenbahnen zusammengestoßen. Bei dem Unfall wurden knapp 25 Menschen verletzt.

Es war Donnerstagmittag, kurz nach halb eins, als es in Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) im Stadtteil Beckhausen zu dem schweren Unfall kam. Eine Straßenbahn, die als Fahrschulwagen genutzt wurde, fuhr auf der Kurt-Schumacher-Straße in Richtung Stadtsüden. Einige hundert Meter vor der Haltestelle Willy-Brandt-Allee kam die Bahn plötzlich zum Stehen.

Kurz darauf passierte das Unglück: Eine zweite Straßenbahn, in der viele Fahrgäste saßen, prallte auf den stehenden Fahrschulwagen auf. Der Aufprall war heftig. Insgesamt wurden knapp 25 Menschen verletzt. Sieben von ihnen sind schwer verletzt, bei drei Menschen ist die Situation so kritisch, dass sie möglicherweise sterben könnten.

Die Retter waren schnell vor Ort und versorgten die Verletzten direkt an der Straße. Mehrere Rettungswagen brachten die Betroffenen dann in die umliegenden Krankenhäuser.

Wegen der Schwere des Unfalls holte die Polizei Unterstützung aus Bochum hinzu. Ein spezielles Team für Verkehrsunfälle nahm die Spuren auf. Das führte zu einem riesigen Stau. Die Kurt-Schumacher-Straße musste in beiden Richtungen zwischen der Emil-Zimmermann-Allee und der Willy-Brandt-Allee für mehrere Stunden komplett gesperrt werden.

Gegen 16.10 Uhr konnten die Beamten die Fahrbahn in Richtung Buer wieder freigeben. In Richtung Innenstadt blieb die Straße jedoch länger dicht, da die beschädigten Bahnen erst geborgen werden mussten.

Die Polizei untersucht nun, warum die zweite Bahn nicht rechtzeitig bremsen konnte. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Gelsenkirchen – zur Originalmeldung

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