Gelsenkirchen: Mann nach Waldbrand festgenommen
Am Samstagmorgen gegen 6.25 Uhr bemerkte ein Zeuge ein Feuer in Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen). Das Feuer brannte in einem Waldstück in der Feldmark, unweit der Trabrennbahn an der Nienhausenstraße. Der Brand befand sich abseits der Wege im Landschaftsschutzgebiet.
Als die Polizisten eintrafen, fanden sie einen 38-jährigen Mann. Dieser lag direkt neben einem Feuer, das etwa anderthalb Meter breit war. Der Mann hatte die Flammen auf trockenem Laub und Ästen zwischen Bäumen und dichtem Buschwerk entfacht. Er wirkte betrunken, lehnte aber einen freiwilligen Atemalkoholtest ab.
Die Retter löschten das Feuer zunächst mit Wasser aus einem Teich in der Nähe. Da es Windböen gab, musste die Feuerwehr zusätzlich weitere Glutnester löschen, damit sich der Brand nicht ausbreitet.
Der Mann, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, zeigte sich uneinsichtig. Er beschimpfte einen Polizisten und bedrohte ihn. Da er bereits in der Vergangenheit mit ähnlichen Taten aufgefallen ist, nahmen die Beamten ihn fest. Er kam in das Polizeigewahrsam.
Die Polizei ermittelt nun wegen des vorsätzlichen Herbeiführens einer Brandgefahr. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.