Zum Inhalt springen
newssofort.de

Gelsenkirchen: Kellerbrand macht Wohnhaus unbewohnbar

Am Sonntagabend brannte es in einem Mehrfamilienhaus in Gelsenkirchen-Horst. Acht Menschen mussten das Gebäude verlassen, das Haus ist nun nicht mehr bewohnbar.

Am Sonntagabend gegen 18:13 Uhr ging bei der Feuerwehr Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) ein Notruf ein. In der Coburger Straße im Stadtteil Horst brannte es in einem Kellerabteil eines vierstöckigen Wohnhauses. Schon als die Feuerwehr zur Einsatzstelle fuhr, konnten die Einsatzkräfte die dicken Rauchwolken aus der Ferne sehen.

Im Haus hielt sich zum Zeitpunkt des Brandes eine Gruppe von Menschen auf. Sechs Menschen schafften es aus eigener Kraft nach draußen. Eine weitere Person rettete sich gerade noch rechtzeitig, bevor der Rauch in das Treppenhaus zog und den Fluchtweg versperrte. Kurz darauf meldeten sich zwei Kinder bei den Rettern. Insgesamt waren acht Menschen betroffen, doch zum Glück wurde niemand verletzt.

Für die Feuerwehr war die Arbeit im Keller schwierig. Es war extrem heiß, die Sicht war durch den Rauch schlecht und der Platz sehr eng. Deshalb mussten mehrere Trupps mit schwerem Atemschutz und großen Schläuchen nacheinander in den Keller vorrücken, um das Feuer zu löschen.

Während die einen im Keller kämpften, checkten andere Feuerwehrleute das Treppenhaus und die Wohnungen. Weil der Rauch so stark war, kontrollierten sie vorsichtshalber auch die Häuser direkt nebenan.

Nachdem das Feuer gelöscht war, folgte die schlechte Nachricht für die Bewohner: Das Gebäude wurde für unbewohnbar erklärt. Drei Menschen brauchten eine Notunterkunft, die anderen fanden bei Verwandten oder Freunden ein Bett für die Nacht. Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte im Einsatz.

Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen, um herauszufinden, wie das Feuer im Keller entstanden ist. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Feuerwehr Gelsenkirchen – zur Originalmeldung

← Zurück zur Übersicht

Weitere Meldungen aus Gelsenkirchen

Alle ansehen