Gelsenkirchen: Autofahrer flieht vor Verkehrskontrolle
Am Dienstagnachmittag, dem 28. Juli 2026, führte die Polizei in Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) auf der Bismarckstraße eine Verkehrskontrolle durch. Den Beamten war aufgefallen, dass der Fahrer eines Autos seinen Sicherheitsgurt nicht benutzt hatte. Deshalb hielten sie den Wagen an.
Während die Polizistinnen die Personalien und den Führerschein des 37-jährigen Gelsenkircheners prüften, passierte etwas Unerwartetes: Der Mann stieg einfach wieder in sein Auto und raste davon.
Die Beamten schalteten sofort Blaulicht und Martinshorn ein. Sie verfolgten den Wagen durch den Stadtteil Bismarck. Nach etwa zwei Kilometern kam das Auto schließlich zum Stehen. Der Fahrer gab jedoch nicht auf und versuchte, zu Fuß weiterzuflüchten.
Nach wenigen Metern konnten die Polizistinnen den Mann einholen. Er wehrte sich, sodass die Beamten ihn festhalten und fixieren mussten. Bei diesem Handgemenge wurden zwei Polizistinnen leicht verletzt. Sie konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen.
Gegen den Mann wurde nun ein Strafverfahren eingeleitet. Er muss sich unter anderem wegen Widerstands gegen Beamte und der Teilnahme an einem nicht erlaubten Kraftfahrzeugrennen verantworten. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.